31 Jul 2007 /
Allgemein
“There’s no place like Nome” frotzelt auch die Website der Kleinstadt in Alaska. War wohl ein Gag, den die wenigsten Besucher des Simpsons-Films in diesem Kino verstanden haben. Vielleicht fand es auch niemand lustig, wer weiss… War das jetzt ein Spoiler? Jedenfalls verschlägt es die Simpsons nach Alaska. Must-see mit Lachgarantie.
Hm, Ovid hätte wohl “Tomi sweet Tomi” gedichtet, wäre er der englischen Sprache mächtig gewesen. Aber im Gegensatz zu den Simpsons blieb Ovid lebenslang im Exil.
Tags: alaska, constanta, englisch, film, geografie, hollywood, linguistik, nome, ovid, ransmayr, simpsons, sprache, tomi, usa, wortspiel
23 Mai 2007 /
Allgemein
Mich würde ja brennend interessieren, warum der Chefredaktor in der Freizeit zeuselt. Schliesslich produziert die “Bild” ja schon genug furiose Schlagzeilen (Offline-Flaming?), die regelmässig lodernden Hass von Boulevard-Kritikern einheimsen. Aber genug der Worte: Feuern wir Herrn Diekmann bei der Entflammung fremden Eigentums an!
Hier noch der Originaltext aus dem “Kleinreport”:
Auto von «Bild»-Chefredaktor angezündet
Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag einen Brandanschlag auf das Auto von «Bild»-Zeitung-Chefredaktor Kai Diekmann verübt. Der Familienkombi, ein Wagen der Mercedes-R-Klasse, wurde mit Kinderwagen und Kindersitzen völlig zerstört, teilte die Feuerwehr mit. Die Polizei vermutet nach eigenen Angaben einen politischen Hintergrund. Einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm schliessen die Ermittler nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt.
Die Schlagzeile ist unglücklich gewählt, da sie missverständlich ist. Natürlich hat nicht Diekmann ein Auto angezündet, sondern Diekmanns Auto wurde angezündet. Deshalb erlaubte ich mir den Spass.
Wie hätte man die Schlagzeile verständlich geschrieben, ohne dass es reisserisch wirkte? Schwierig. Was meinen Sie? Mein Vorschlag: “Auto des «Bild»-Chefredaktors angezündet”. Immer noch passivisch, aber der Genitiv macht die Besitzverhältnisse klar.
Tags: feuer, genitiv, grammatik, journalismus, kasus, massenmedien, passiv, sprache, wortspiel