• 14 Jan 2008 /  MainlyBrabbel

    Eine aktuelle Entwicklung in der Schweizer Politik erinnert mich an einen Film. Dies ist mir spontan in den Sinn gekommen:

    Wer den spannenden Thriller mit Denzel Washington nicht kennt, informiere sich hier. Wer den freundlich grinsenden Mann nicht kennt, nehme einen kräftigen Schluck hiervon.

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  • 19 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    So, nun habe ich es irgendwie geschafft, dass der Blog nach dem Upgrade auf die neueste Softwareversion von WordPress keine Fehler mehr anzeigt. Juhu. Der Hinweis “deaktiviere alle Plugins” bei der Upgrade-Anleitung ist ernst zu nehmen – so viel weiss ich jetzt…

    Ein guter Grund, um den Blog nicht endgültig zu begraben.

    Heute abend findet in Olten die Generalversammlung von SwissBlogPress statt (ich lass jetzt das mit dem Fettdruck, Camel-Case reicht mir schon). Ohne mich.

    Ich finde es toll, wie Daniel Notthoff versucht, die passiven Kräfte innerhalb dieser Vereinigung zu mobilisieren. Bei mir hat er es leider nicht geschafft, und ich entschuldige mich bei allen, die mehr von mir erwartet haben. Ich habe es mir irgendwie leichter vorgestellt, mich ins A* zu klemmen, mir Zeit zu nehmen und Lust darauf zu haben, irgendwo hin zu gehen und dort am Projekt mit zu arbeiten. Auch trotz Umzugsstress, der jetzt zum Glück Vergangenheit ist. Weniger mühsam ist da schon das blosse Konsumieren. Das kann man mir vorwerfen.

    Schön, dass sich einige ins Fäustchen lachen, jetzt, da es um SBP schlecht steht. Die “ich habs ja schon von Anfang an gewusst”- und “sowas-kann-ja-nicht-funktionieren”-Leute. Ja, vielleicht habt Ihr Recht. Vielleicht beweist Euch die Truppe um Daniel Notthoff aber auch das Gegenteil. Bleibt offen für neue Ideen und “wätscht” nicht gleich alles ab.

    Ein weiteres Sorgenkind: mobbingtagebuch.org. Ursprünglich war das gedacht als Multi-Blog (basierend auf der Blog-Software pLog, heute LifeType) für Gemobbte. Nur wird sie nicht genutzt. Vielleicht kann sie so nicht genutzt werden. Zu schlecht dokumentiert? Zuwenig Funktionalität? Vielleicht traut sich auch kein Mobbing-Opfer, dort etwas zu schreiben… Hat jemand Interesse, die Domain zu übernehmen und weiter zu entwickeln? Heute ist die Rechnung des Webhosters gekommen, deshalb macht’s mich ein wenig madig.

    Zum Bloggen komme ich im Moment selten – wenn, dann an Randzeiten wie jetzt. Ich sollte schon lange pfusen. Über Ferien, Umzug, neue Games und Kantinen-Verfehlungen werde ich aber demnächst sicher schreiben.

    Ach ja, es gibt Neuigkeiten von Dolly. Schafe sind in.

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  • 11 Mai 2007 /  Allgemein

    Es ist wahr: Das Westschweizer Fernsehen Télévision Suisse Romande TSR strahlt am 19. Mai eine Sendung aus, in der SVP-Wahlbegleiter und Geissbock Zottel singt. Sie glauben mir nicht? Das Deutschschweizer Fernsehen SF hat diese Woche einen Beitrag von der Aufzeichnung im März ausgestrahlt, in dem Zottel zu sehen und zu hören war.

    Na ja, es hat auf jeden Fall so geklungen wie Zottel.

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  • 15 Mrz 2007 /  Allgemein

    Im Moment werden wir von Postkarten, A5- und A4-Broschüren überschwemmt. Trotz “Keine Werbung”-Aufkleber. Ganz klar: Wahlen sind angesagt, Politwerbung darf das ja.
    Herr Müller ist gleich alt wie ich, ist Kaufmann und Student, politisiert seit acht Jahren und kandidiert nun fürs Luzerner Kantonsparlament. Sein Statement zum Thema Bildung fand ich besonders interessant:

    Alle sprechen von Bildung, dabei verliert man aber das Wesentliche aus den Augen! In der Schule soll zuerst ein gutes Grundwissen beim Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt werden. Frühenglisch macht keinen Sinn, wenn die Kinder noch nicht einmal die deutsche Sprache richtig beherrschen. Die Berufsschulbildung soll verstärkt unterstützt werden. Ausserdem setze ich mich für den Numerus clausus bei Geisteswissenschaften ein.

    Finden Sie auch, Frühenglisch MACHE KEINEN SINN? Oder finden Sie vielleicht, Frühenglisch habe keinen Sinn oder sei sinnlos? Im letzteren Fall gehören Sie zu denjenigen, die die deutsche Sprache richtig beherrschen. Denn “MACHT KEINEN SINN” ist ein Anglizismus. Da spielt es wirklich keine Rolle mehr, ab wann Englisch gelehrt werden soll, wenn selbst die Politiker, die meinen, die Kinder beherrschten die deutsche Sprache nicht, nicht merken, dass sie schon in englischen Lehnübersetzungen (to make sense) sprechen.

    Und sein Lebensmotto:

    Tue Recht und scheue niemand

    Oder auf lateinisch: “Recte faciendo neminem timeas”. Ob Herr Müller wohl weiss, dass “niemand” im Akkusativ sowohl “niemanden” als auch “niemand” lauten darf? Ich wusste nichts vom endungslosen Akkusativ und meinte, ich könne Herrn Müller gleich ein weiteres Mal belehren (aber belehrt werden von Besserwissern will Herr Müller nicht, deshalb ist er auch für einen Numerus Clausus in den Geisteswissenschaften. Zum Glück habe ich eine Sozialwissenschaft studiert). Aber er hat Recht: Der Spruch ist halt so überliefert, da kann Herr Müller nichts dafür.

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  • 15 Mrz 2007 /  Allgemein

    Im November wurde ich für militärdienstuntauglich erklärt. Nun soll ich das Gros der Armeeausrüstung an der PA-Retablierungsstelle abgeben. Sie haben mir zu diesem Zweck ein Brieflein geschickt und mir eine Frist von drei Wochen gewährt. Das war vor drei Wochen. Vorgestern wollte ich anrufen, um ein wenig mehr Zeit herauszuschinden. Zum einen muss ich mein Stgw 90 auf Vordermann bringen (ein Gewehrlauf soll teuer sein), zum anderen sind die Öffnungszeiten der für mich innert sinnvoller Zeit erreichbaren Stellen Luzern und Aarau gegenüber den Anforderungen der Privatwirtschaft mehr als ungünstig (sprich: die Bürozeiten unseres Geschäfts beginnen teils früher und dauern länger).
    Nun öffnet demnächst die Stelle Othmarsingen ihre Tore und wird bereits ab 7.15 Uhr morgens geöffnet sein. Das heisst, dass es auf meinem Arbeitsweg liegt (ich arbeite im Nachbarort Mägenwil) und dass ich nicht zu viel Arbeitszeit verliere.
    Wie auch immer. Ich rufe also beim Zeughaus Othmarsingen an:

    “Guten Tag, mein Name ist Daniel Rei. Könnte ich bitte (Name der Sachbearbeiterin) sprechen?”
    “Nein, die habe ich heute noch nicht hereinkommen gesehen. [um ca. 10 Uhr, Anm. reidan] Warten Sie, ich verbinde sie mit ihrem Arbeitskollegen.”
    einige vergebliche Ruftöne und 45 Sekunden später…“Sind sie noch da?”
    “Ja”. [im Call Center wurde uns immer eingetrichtert, dass wir diese Frage niemals stellen sollen, Anm. reidan]
    “Ich verbinde sie mal mit ihrem Chef, moment bitte…”
    wieder später…“Keiner da.”
    “Könnten Sie mir vielleicht Auskunft geben über…”
    “Nein, ich bin hier nur der Tschingg!”. [Aha! Wollen wir ihn mal auf seinen Fauxpas aufmerksam machen, Anm. reidan]
    “Hahaha. Wie bitte?”
    “Ich bin nur der Tschingg hier. Ich kann ihnen keine Auskunft geben.” [hätte ich erwähnen sollen, dass mein Vater auch "nur" ein Tschingg ist? Anm. reidan]

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  • 14 Jan 2006 /  Allgemein

    Wie die geneigte Leserin/der geneigte Leser bemerkt hat, bin ich diese Woche nicht zum Bloggen gekommen. Deshalb hier noch so einige Dinge, bei denen mich der mögliche Blog-Post unter den Fingern gejuckt hat.

    Timestamps als Tags
    Mir ist da die Idee gekommen, mittels dem Tagging-System nicht nur die Blog-Kategorien zu eliminieren. Warum habe ich bislang nirgendwo gelesen, dass es Sinn machen kann, aus dem Datum Tags für Jahr, Monat und Tag zu machen? Im Permalink nämlich verhält sich (zumindest in einer WP-Standardinstallation) das Datum wie eine Kategorienstruktur. Warum die nicht auch eliminieren? Mittels logischer Verknüpfung kann ja trotzdem zu jedem Tag der entsprechende Post gefunden werden. Allerdings wird das System dann auch flexibler. Es würde dann zum Beispiel möglich werden, Posts von jedem 25. anzuzeigen. Oder alle Posts von 2004. Über Tag-Wolken bei Feed-Sammlern könnte man schauen, was andere Leute am 14. Februar 2005 geschrieben haben. Was meinen andere Blogger dazu?

    Generöses Schweizer Fernsehen
    Diejenigen Leute, die auf der Publizistik-Mailingliste eingeschrieben sind, erhielten vor kurzer Zeit ein E-Mail. Das Schweizer Fernsehen bot allen Publizistikstudis der Uni Zürich Freikarten für die SwissAwards an. Man brauchte sich bloss auf einer bestimmten E-Mail-Adresse zu melden. Hach, zu dumm, bin ich kein Publizistikstudi (mehr).

    buureradio.ch liest Webstatistiken
    Aus deren Newsletter:

    So werden im Schnitt pro Tag rund 15’000 Zuhörerinnen und Zuhörer gezählt (…)

    und

    Der breite Publikumszuspruch, in der Startwoche wurden über 350’000 Streams ausgeliefert, und die zahlreichen Rückmeldungen aus der Hörerschaft mit über 400 Gästebucheintragungen zeigen, dass Schweizer Volksmusik äusserst beliebt und in den bestehenden Radioprogrammen sehr vermisst wird. Ebenso trägt das Musikprogramm von buureradio.ch dazu bei, dass bereits 3 Tage nach dem Start Rückmeldungen aus über 15 Ländern eingingen, in denen sich vor allem Auslandschweizer für das Programm bedanken.

    Aber wieviele Bauern hören buureradio im Stall, Herr Brunner?

    In diesem Sinne: schönes Week-end!

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  • 17 Dez 2005 /  Allgemein

    Ratlosigkeit. Hm, was soll ich da schreiben? cablecom bietet Mobiltelefonie an, sunrise übernimmt Infrastruktur und Tech-Support? Das wissen Sie schon lange, und wir wissen’s jetzt auch. Ueli Maurer und Hugo Fasel diskutieren angeregt miteinander? Altbekannt. Die SP Werdenberg bloggt? Bei blog.ch schon gesehen. Wortgefecht.ch? Gute Sache, aber andere haben schon berichtet. GMail Mobile? Kann ich mit meinem Telefon nicht nutzen. XBOX 360? Habe keinen HDTV-Fernseher.

    Also, dann danke ich einfach mal Euch Leserinnen und Lesern, die mein Weblog sporadisch oder regelmässig mit Wohlwollen besuchen!

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  • 02 Dez 2005 /  Allgemein

    In der aktuellen Ausgabe der Gratiszeitung “Luzerner Woche” (30. November 2005, S. 23) sind die Pro- und Contra-Aussagen zur im Februar bevorstehenden Abstimmung der Stadtluzerner zu lesen. Es geht um acht Millionen Franken, die die Stadt der Universität Luzern für den Ausbau weiterer Räumlichkeiten (ein Postbetriebsgebäude beim Bahnhof) zustupft. Das Abstimmungsergebnis wird ein Gradmesser für die im November 2006 bevorstehende kantonale Abstimmung über den Kantonsbeitrag an die Uni sein.

    Die Pro-Meinung wird – wer hätte das gedacht – durch einen SP-Vertreter (D. Durrer) ausgedrückt, Contra gibt einmal mehr ein SVP-Parteimitglied (R. Kuhn).

    Ich muss vielleicht an dieser Stelle erwähnen, dass ich als Aussenstehender für derartige Bildungsausgaben bin, ansonsten man mir eventuell Parteiischsein vorwerfen könnte. Und ein Politikwissenschaftler bin ich auch keiner. Trotzdem will ich versuchen, grob die populistische Argumentationsweise beider Seiten zu skizzieren bzw. an den von mir bevorzugten Stellen zu überzeichnen.

    Pro

    • Adjektivhäufung
    • “Die Stadt Luzern ist das kulturelle, wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Zentrum der Zentralschweiz.”

      nochmal sowas:

      “(…) Luzerns wirtschaftliche, soziale, kulturelle und bildungsmässige Perspektiven (…)”

      Und Parallelismen inklusive Adverbien:

      “Zentral gelegen, gut vernetzt und optimal erreichbar.”

    • Wiederhol nicht stier – variier!
    • “Die Universität in der Stadt Luzern schafft Bildung, Wohlstand und Arbeitsplätze.”

      weiter unten:

      “Wer wie die Stadt-SVP auf Arbeitsplätze, Bildung und Wohlstand pfeift (…)”

    • Verhöhnung der politischen Gegner
    • “Eine Politik ohne Ehrlichkeit und ohne wirtschaftlichen Verstand.”

    • Argumente hinzuerfinden
    • “Heute will die Stadt-SVP die gesamte Universität verhindern (…)”

    Contra

    • Nichtzurechtkommen mit unvorhergesehenen Entwicklungen
    • “Das Volk sagte im Mai 2000 (…) Ja zur Universität. Aber nicht zu einer Uni mit 2600 Studierenden und Kosten von 145 Millionen Franken. (…) Im Abstimmungsgesetz zum Universitätsgesetz stand damals: ‘Bis zum Jahr 2005 soll sie zu einer Universität mit 900 Studierenden ausgebaut werden.’”

    • Jammern
    • Zur Aussage im Abstimmungsbüchlein und der ungeplanten Mehrkosten sagt Kuhn (ja, ein Verb ist ein ganzer Satz):

      “Reingelegt.”

      und

      “Die nun geplante Universität kostet dreimal mehr und ist dreimal grösser als vom Volk abgesegnet.

      und schliesslich

      “Solche Luxus-Lösungen können wir uns in Zeiten des Sparens nicht mehr leisten.”

    • Falsche Fakten
    • “In allen anderen Städten sind die Unis am Stadtrand.”

      Herr Kuhn, zumindest für die zwei Unis Miséricorde und Uni Zentrum (warum heisst sie wohl Zentrum?) in den Schweizer Städten Fribourg und Zürich trifft das nicht zu. Oder finden Sie, nach der Rämistrasse 71 höre Zürich auf? Die Uni Zürich ist sogar im ganzen Stadtgebiet verteilt.

    • Zukunftsangst
    • “Deshalb: Verweigern wir gleich die Umzonung und den Standortbeitrag von acht Millionen. Denn auch die Folgekosten für dieses Mammutprojekt werden vernachlässigt (…).”

    Acht Millionen aufwenden für den Ausbau einer Universität? Wenn man bedenkt, was andere Unis so an Staatsgeldern verschlingen, ist das ja geradezu ein mickriger Beitrag.
    Liebe Stadtluzerner, entscheiden Sie selbst. Auf eine Universität mit einem ausgezeichneten Ruf in der Lehre und guten Forschungsergebnissen kann eine Stadt, so sie die Uni tatkräftig unterstützt, damit sie sich derartig positiv entwickeln kann, nämlich auch stolz sein.

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  • 09 Nov 2005 /  Allgemein

    “Unter der Redaktionsleitung von SVP-Nationalrat Toni Brunner lanciert die in St.Gallen gegründete buureradio.ch GmbH ein Radioprogramm, welches sich über Internet speziell an die ländliche Bevölkerung richtet. buureradio.ch nimmt seinen Sendebetrieb am 28. Dezember 2005 an der Revue, der 1. nationalen Betriebsmeisterschaft der Brown Swiss Züchter im st.gallischen Wattwil auf.”

    Dieses späte Weihnachtsgeschenk der besonderen Art setzt musikalisch auf Schweizer Folklore (das wird auch Carlo Brunner freuen) und ein offenes Redaktionskonzept, das neben Auftritten zahlreicher Promis auch Sendegefässe für interessierte Laien bietet. Die Interaktionsmöglichkeiten des Internets sollen zudem genutzt werden.

    Bleibt zu hoffen, dass den Bauern zwischen Kuhmelken und Stallausmisten genügend Zeit für den Toggenburger Stream bleibt.

    Link zu buureradio.ch (suchen noch Redakteure)
    via SRG-Newsletter und persoenlich.com

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