Immer freitags um 7.45 kommentiert auf Radio Sunshine der “Eisprinz” über Siege und Niederlagen des Eishockeyvereins Zug. Bis vor kurzem war das noch recht herzig, denn der kleine Bub ersetzte das “r” immer durch “j”. Leider hat er jetzt das “r” gelernt und rollt es jedes Mal ausufernd genüsslich, wenn er schon mal darf und kann. Und da ihm die Worte sowieso von Erwachsenen in den Mund gelegt werden, haben die zwei Minuten den Charme völlig verloren.
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09 Feb 2008 / MainlyBrabbel
Tags: eishockey, evz, logopaedie, radio, sport, sprache, spracherwerb, sunshine
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24 Mrz 2007 / Allgemein
Nach Bernet, XING und benbit fülle ich den letzten (für die Referenten offenbar “unsexiesten”) Topic-Slot mit diesem Thema:
Der Referent Denis Nordmann, einer der Betreiber von Hoerkolumnen.ch, stellt aktuelle Probleme zum Thema Podcasting vor:
- Problem 1: Podcasting als Geschäftsmodell: Vergleich von Abonnenten, Zielgruppen, Ansehen etc.
- Problem 2: Der übermächtige iTunes Music Store gegen Dutzende von Podcastverzeichnissen: Quasi-Monopol, Verbreitung über ITMS ermöglicht den Produzenten nicht, die Hörerschaft kennenzulernen und umgekehrt. Keine “Kundenbindung” möglich. Selektion des ITMS vor allem von Podcasting-Angeboten des öffentlichen Rundfunks.
Ich kann nicht mitreden.
Tags: blogcampswitzerland, blogging, Blogonautik, event, musik, podcasting, radio
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16 Feb 2006 / Allgemein
Nüchternes Berichten bei Markus Baumi, Stutzen bei Polis, Empörung bei think eMeidi, Spott bei Benkö, Beleidigungen bei infamy: Diese und einige andere Muster der verdampfenden
selbstverliebten TagebuchschreiberSchweizer Blogosphäre schrieben gestern über einen zweiminütigen Radiobeitrag auf Radio DRS3.Bloggen nur ein flüchtiger Trend?
In diesem Beitrag wurde grob gesagt gefragt, ob das Blog das nächste grosse Internetding sei und ob man nicht darum herum komme, sich damit auseinander zu setzen. Aus dem Zusammenhang gerissene Antworten auf andere, zwar nicht explizit gestellte Fragen gab Mirko Marr, Oberassistent der Abteilung II am IPMZ. Er hält “Blog” für ein Schlagwort, das mit der Medienberichterstattung Verbreitung findet, aber auf Grund des immer noch niedrigen Bekanntheits- und Nutzungsgrads genauso wieder in der Versenkung verschwinde wie Foren, Auktionen und Sexseiten vor ihm. Weltfremd oder was?
Ob Marr dies tatsächlich so gesagt hat oder die Journalistin einen raffinierten Zusammenschnitt erstellt hat, der ihre vorgefasste Meinung bestätigt, kann ich nicht sagen. Nicht einmal, ob ich ihn richtig verstanden habe, kann ich sagen. Item: Die Journalistin kommt anhand dieser Aussagen, einem willfährig ausgewählten Blogeintrag und der Schliessung von zwei Weltwoche-Blogs zum verkürzten Schluss, dass man sich Weblogs nicht antun muss – wow. Lebensberatung pur.Journalistische Sorgfaltskriterien
Mirko Marr hat sehr wohl eine grosse Ahnung von publizistikwissenschaftlichen Methoden (ich muss es wissen – hab’ ja bei ihm eine Vorlesung über Befragung gehabt). Aber das muss nicht heissen, dass er sich bereits empirisch mit Bloggen beschäftigt hat und deshalb treffende Aussagen darüber machen kann. Ein Allgemeinmediziner repariert schliesslich auch keine Zahnlöcher. Journalisten lieben es eben, “Experten” zu fragen, da dies ihnen erlaubt, ohne Zeit raubende (Netz-)Recherche schnell zu mehr oder weniger fundierten Angaben zu kommen.
Die Aussage, dass Bloggen mir nichts, dir nichts von der Bildfläche verschwindet, kann eigentlich von jemandem, der mit publizistikwissenschaftlichen Fragestellungen zu tun hat, gar nicht kommen. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass Mirko Marr ausdrücken wollte, dass die Medienberichterstattung übers Bloggen, genau wie die über Foren, Auktionen und Sexseiten, wieder abflauen wird, nicht aber das Phänomen selbst.
Dann die Journalistin: Es ist doch kein Wertungskriterium, ob das Blog ein Massenmedium ist oder nicht. Auch wenn es das nicht ist (es ist kein Massenmedium), so gibt es doch interessantere Fragen an das Phänomen, als die Unterscheidung gut/schlecht.Kein Grund für Existenzängste
Warum wurden keine Blogger gefragt? Man hätte ja zum Beispiel BloggingTom, Marcel Bernet oder im eigenen Haus fragen können. Wer so offensichtlich sein Desinteresse durchscheinen lässt, darf sich nicht wundern, was für eine Palette an Gefühlen bei den “Betroffenen”, den Bloggern, losbricht.
Wobei ich Euch Blogger ja auch bitte, Eure emotional z.T. heftigen Reaktionen einmal zu hinterfragen. Ihr wisst ja, dass Euer Blog auch noch in drei Jahren am Leben sein wird… – oder?Tags: Aufgeschnappt, blogging, Blogonautik, buureradio.ch, Campus, journalismus, massenmedien, medienforschung, publizistikwissenschaft, radio, sr_drs, studium, zuerich
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06 Dez 2005 / Allgemein
Das Schweizer Radio DRS bietet neu sieben Sendungen als Podcasts an. Sechs davon gehören bereits zu den meistabonnierten Podcasts der Schweiz:
Im Zuge der diese Woche erfolgten programmlichen Neuerungen von SR DRS wurde auch das Angebot der Podcasts erweitert. Neben dem «Echo der Zeit» werden neu sechs weitere Informations- und Hintergrundsendungen als MP3-Dateien angeboten: Die neue Sendung «Heute Morgen.» sowie «International», «Rendezvous», «Samstagsrundschau», «Tagesgespräch» und das Wirtschaftsmagazin «Trend» stehen jetzt ebenfalls zum Download zur Verfügung. Offenbar stösst das Angebot auf eine grosse Nachfrage, wie ein Hinweis der Website Radio 2.0 belegt. Unter den von I-Tunes Music Store täglich erhobenen Top-20-Charts der meistabonnierten Podcasts in der Schweiz waren am Freitag bereits sechs Sendungen von SR DRS zu finden.
via SRG-Newsletter
Tags: Aufgeschnappt, podcast, radio, sr_drs
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09 Nov 2005 / Allgemein
“Unter der Redaktionsleitung von SVP-Nationalrat Toni Brunner lanciert die in St.Gallen gegründete buureradio.ch GmbH ein Radioprogramm, welches sich über Internet speziell an die ländliche Bevölkerung richtet. buureradio.ch nimmt seinen Sendebetrieb am 28. Dezember 2005 an der Revue, der 1. nationalen Betriebsmeisterschaft der Brown Swiss Züchter im st.gallischen Wattwil auf.”
Dieses späte Weihnachtsgeschenk der besonderen Art setzt musikalisch auf Schweizer Folklore (das wird auch Carlo Brunner freuen) und ein offenes Redaktionskonzept, das neben Auftritten zahlreicher Promis auch Sendegefässe für interessierte Laien bietet. Die Interaktionsmöglichkeiten des Internets sollen zudem genutzt werden.
Bleibt zu hoffen, dass den Bauern zwischen Kuhmelken und Stallausmisten genügend Zeit für den Toggenburger Stream bleibt.
Link zu buureradio.ch (suchen noch Redakteure)
via SRG-Newsletter und persoenlich.comTags: Aufgeschnappt, buureradio.ch, radio, schweiz, svp, toggenburg, toni_brunner

