27 Okt 2007 /
MainlyBrabbel
Dieses Spiel ist nebst Nintendogs einer der Systemseller des Nintendo DS. Ich frage mich warum.
Aber das muss ich nicht: Das Spiel, wenn man es denn so nennen will, macht einfach Spass. Ich halte den DS wie ein offenes Buch und bin fasziniert von der guten Buchstaben- und Zahlenerkennung, während ich mein Hirn via Touchpen mit den kleinen Aufgaben trainiere, die mir der Polygonkopf von Dr. Ryuta Kawashima vorsetzt.
Kawashimas These: Kleine, einfache Denkaufgaben halten das Gehirn jung. Deshalb sind auch keine harten Knobelaufgaben enthalten. Schnelles “Schalten” ist gefragt.
Der virtuelle Trainer motiviert mich mit von mir designten Stempeln. Für jeden Tag, an dem ich mindestens eine Übung durchmache, gibt es so einen Stempel. Bei einer gewissen Anzahl Stempel kommen neue Übungsaufgaben dazu. Statistikkurven zeigen meine Leistung im Zeitverlauf. Ich darf sogar Vergleiche mit anderen Leuten anstellen, die das Spiel auch noch benutzen.
Die Altersberechnung scheint bisweilen willkürlich. Mein Hirn war deshalb schon mal 50, ein anderes Mal 20 Jahre alt. Wenn man diese Berechnung nicht allzu ernst nimmt, kann man eine Menge Spass mit Gehirnjogging haben. Zumal auf der Steckkarte noch um die 40 Sudoku-Rätsel stecken.
Die Präsentation ist übrigens bis ins kleinste Detail perfekt – Nintendo eben.
Prädikat: Empfehlenswert!
Tags: ds, gaming, gehirnjogging, kawashima, nintendo
27 Jul 2007 /
Allgemein
Eines sei vorweg genommen: Drei Soulbrüder befreien uns von der Weltherrschaft rhombenförmiger Aliens. Indem sie zu “Jumpin’ Jack Flash’ tanzen.
Bildquelle: keine Ahnung mehr
Elite Beat Agents ist die auf West-Kompatibilität getrimmte Neuauflage des in Japan sehr erfolgreichen DS-Games “(…) Ouendan”. Gespielt wird in bester “Bemani“-Manier: Zur Lizenzmusik müssen bestimmte Knöpfchen gedrückt werden; der Rhythmus des Tracks hilft beim Timing.
Den Takt taktil “begreifen”:War bei Konamis PlayStation-Spiel “Beatmania” noch ein Spezialcontroller mit stilisierten Keyboardtasten und einer Scratch-Platte nötig, drückt der DS-Spieler aufploppende Flächen auf dem Touchscreen mit dem Stylus weg. Je genauer das Timing und je weniger Fehler der Spieler begeht, umso mehr Boni und Combos landen auf dem Punktestand. Anfangs zwei (später sicher mehr) Schwierigkeitsgrade, komplexe Rankings usw. sorgen für Langzeitmotivation.
Starke Präsentation
Die ausgewählten Musikstücke decken ein abwechslungsreiches Spektrum ab: Rock von heute, Achtziger-Pop, Siebziger-Disco, Acid Jazz und einiges mehr. Zwar sind es ausschliesslich Cover-Versionen, dennoch kommt Stimmung auf. Die Cover-Stimmen und Arrangements sind recht nah am Original gehalten, und zumindest über Kopfhörer liefert Nintendos Klappkistchen eine erstaunliche Tonqualität. Vor allem, wenn man die Winzigkeit der DS-Module bedenkt. Natürlich kommt hier trotzdem nicht das ans Ohr, was sich PSP-Spieler gewöhnt sind.
Wie bereits vorweggenommen, sind die Reaktionstests in eine Story verpackt. Das Spiel erzählt die skurrile Geschichte anhand teilanimierter Comic-Sequenzen im oberen DS-Bildschirm. Je besser sich der Spieler schlägt, umso mehr steigt die Chance, dass er das gute Ende der in Episoden aufgeteilten Songs/Levels sieht. Ein Beispiel: In einem Level muss ein abgekämpfter Baseball-Star auf dem Rummelplatz gegen einen wütenden Stein-Golem kämpfen und einen Knaben retten. Trifft der Spieler im Song die richtigen Flächen zur richtigen Zeit, trifft der Baseballer den Golem mit dem Ball. Verpasst der Spieler einige Flächen, so trifft der Baseballer stattdessen den Knaben. “mööp-mööp”.
Fazit
Den ersten Schwierigkeitsgrad hatte ich relativ schnell durch. Jetzt stehe ich vor dem letzten Song des zweiten Schwierigkeitsgrades. Die beiden Niveaus unterscheiden sich durch das Tempo und die Menge der Felder, die weggedrückt werden müssen. Auf “flott” geht es schon ganz schön zur Sache, für mich als Grobmotoriker. Aber das Game motiviert, ich empfehle jedem, der Freude an Popmusik und Rhythmusspielen hat, sich mal in dieses Spiel reinzudrücken.
Tags: action, bemani, ds, elite_beat_agents, game, gaming, musik, nintendo
29 Mrz 2007 /
Allgemein
Tags: china, ds, gaming, mario, nintendo, olympia, sega, sonic, sport, Telespiel, wii
30 Dez 2006 /
Allgemein
Last Christmas Nintendo saved my life.
Haha. Nintendos Spiele retten zwar keine Menschenleben, dafür aber stärken sie mein Vertrauen in zeitgenössische Spieleprogrammierung.

Bild: Gamespot-Review
“New Super Mario Bros.” für Nintendo DS ist ein typisches Mario-Spiel ohne nennenswerte Story und ohne grundlegende Neuerungen. Was Mario-Spiele allerdings so typisch auszeichnet, ist das geniale Leveldesign, und davon haben die eher kurzen Abschnitte reichlich abbekommen. Das Spiel rekombiniert die besten Elemente aus der ganzen Serie. Bei Kennern erzeugt das ein Hochgefühl, ohne dass an irgendeinem Punkt “schon gesehen”-Langeweile aufkeimt. Trotz fairem Aufbau, Checkpoints und Speichermöglichkeiten starb ich tausende Tode. Da das Spiel aber auch auf Grund seiner putzigen Grafik (inkl. subtiler 3D-Effekte) und altbekannter Ohrwurmsound (natürlich nicht ganz auf PSP-Niveau) dazu animiert, immer und immer wieder zu probieren, fallen die etwas schwierigeren Stellen nicht weiter ins Gewicht. Eigentlich lässt einem das Spiel auch die Wahl: Entweder wild durch alle Levels zu preschen oder die etwas komplizierteren Wege zu erkunden und so auf versteckte Boni oder Abschnitte zu stossen. Eine Levels verbindende Oberwelt ähnlich der in “Super Mario World” wartet mit Alternativwegen und Warpzonen auf.
Die Steuerung funktioniert immer noch gleich wie im Ur-”Super Mario Bros.” auf NES: ein Knopf beschleunigt, der andere lässt Mario hüpfen. Mario beherrscht aber auch die Stampfattacke und weitere Bewegungen, die erst in späteren Serienteilen dazu kamen. Der Touchscreen wird im Hauptspiel nur dazu benötigt, das Ersatz-Extra zu aktivieren. Verliere ich im Level irgendwo meinen Feuer-Mario, tippe ich auf die Ersatz-Feuerblume und erhöhe so meine Chancen, mit heilem Hosenboden aus dem Level zu kommen. Apropos Extras: Riesen- und Minipilz eröffnen neue Möglichkeiten, einen Abschnitt zu beenden.
Zum Hauptspiel gesellen sich Minispiele, die vorwiegend mit dem Stylus des Nintendo DS gespielt werden. In einem Spiel gilt es, gegen Luigi zu pokern, im anderen zieht man mit dem Stylus Linien, die zu Trampolinen werden, um Mario vor dem tiefen Fall zu bewahren. Den Multiplayermodus dazu stelle ich mir recht spassig vor, hatte aber noch keine Gelegenheit, ihn auszuprobieren.
Wer von all den audiovisuell brillianten, aber langweiligen Racing-Games, Sportspielen und uninspirierten Actiongames auf PS2 und PSP die Nase voll hat (oder Katamari und Loco Roco nicht mehr sehen mag), dem empfehle ich einen DS Lite mit “New Super Mario Bros.”. Instant-Spass ohne Ladezeiten.
Tags: ds, ds_lite, gaming, luigi, nintendo, super_mario, Telespiel, touchscreen