• 29 Okt 2005 /  Allgemein

    Grundsätzlich finde ich das mit dem “Fair Blogging” ja eine feine Sache. Und während ich mich bei den Grundsätzen noch anschliessen könnte,

    Ich akzeptiere das geltende Recht.
    Ich blogge mit Respekt.
    Ich zeige Dialogbereitschaft.
    Ich deklariere Gerüchte.
    Ich deklariere kommerzielle Interessen.
    Ich deklariere Quellen und Zitate.

    liegt der Teufel im Detail, in diesem Fall bei den Erläuterungen zu einzelnen Punkten.

    Zu den Erläuterungen 2 und 4:

    2. Ich bin kritisch, distanziere mich aber von sexistischen, rassistischen und beleidigenden Äusserungen.

    4. Ich deklariere Gerüchte und Vermutungen als solche. Ich täusche andere Blogger nicht mit der bewussten Verbreitung von Desinformationen.

    Darf ich es der Medienkompetenz der Leser nicht überlassen herauszufinden, was Satire ist? Dazu kommt, dass man mit der Ankündigung eines Gerüchts oft eine Satire einleitet. Ist Satire unethisch? Oder muss ich sie noch explizit als Satire auszeichnen?

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  • 18 Sep 2005 /  Allgemein

    Christian Schenkel von eDemokratie.ch hat hier sechs Grundsätze mit Erläuterungen aufgestellt, die eine Art Arbeitsethik der Tätigkeit des Bloggens umreissen sollen.

    Die Grundsätze ohne Erläuterungen sind bislang wie folgt formuliert:

    1. Ich akzeptiere das geltende Recht.
    2. Ich blogge mit Respekt.
    3. Ich zeige Dialogbereitschaft.
    4. Ich deklariere Gerüchte.
    5. Ich deklariere kommerzielle Interessen.
    6. Ich deklariere Quellen und Zitate.

    Die Site bietet auch ein Forum an, in dem gemeinsam über die Weiterentwicklung des Codex’ diskutiert werden kann. Um das zu tun, werde ich nächste Woche mal hier und dort ein wenig schmökern:

    Weitere Gedanken hierzu werden folgen.

    Update 23. September 2005: Hier noch ein Link zu Dienstraum mit weiter führenden Blog-Ethik-Links.

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