• 21 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Ich blogge wieder aus dem gemütlichen neuen Heim zu Sursee. Das zweite BlogCampSwitzerland hat mir gut gefallen (und Dolly natürlich auch). Schade, dass ich den Vortrag von Adrian Heydecker verpasst habe. Vielen Dank Adrian, dass Du Deine Slides im BlogCamp-Wiki veröffentlicht hast. Und danke den anderen Input-Gebenden.

    Zu danken gilt es auch dem Organisationsteam: Ihr habt’s wieder gut hingekriegt! Und das Essen war läggaaa. Eine tolle Leistung, dass der Event für alle Attendees gratis gewesen ist. Nur eine Offline-Usability-Frage sei mir gestattet: Warum habt Ihr das Teilnehmerblatt alphabetisch anstatt nach Teilnehmer-”Startnummer” geordnet? Wonach schlägst Du eher nach: Nach der gross aufgedruckten Zahl, die jeder auf der Brust trägt, oder dem unleserlich geschriebenen Namen?

    Letztlich hat es mich auch gefreut, bekannte Leute zu treffen und neue Leute kennen zu lernen, wie z.B. den Res, dessen Kopfchaos unter den Leuten vor allem wegen der vielen Pünktchen bekannt ist. Oder den Personalblogger, der ganz offensichtlich Aviatik-Fan ist. Oder Herr Kuske, der seinen Blog “ganz unbedeutend” genannt hat.
    Hört doch mal auf, Euch in A- bis Z-Blogs einzuteilen. So n’ Scheiss.

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  • 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Roman möchte mit uns Ähnliches diskutieren, wie es schon bei Jürg Vollmer diskutiert wurde. Das Wichtigste, in Fragen formuliert:

    Was macht einen Blog besuchens- und lesenswert? Wichtig sei der eigene sprachliche und inhaltliche “Stil”.

    In welchem Mass sollte man den Leser ernst nehmen? Wie wichtig ist Feedback? Wie können gegenseitige Erwartungen unter einen Hut gebracht werden?

    Dann schwenkt die Diskussion wieder aufs Sprachliche, das für mich natürlich interessant ist. Romans Beispiele sind markierte, altertümliche Wörter, die Anreiz stiften, aber zu Lasten der Verständlichkeit gehen. “Fishing Comments” und Spass am Schreiben?

    Und schliesslich möchte er auch noch unsere Meinung zum Thema “Werbung in Blogs” wissen… Wie weit beeinflusst die Kommerzialisierung die Authentizität?

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  • 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Der Titel des Vortrags – “Readability Optimization – entspricht nicht ganz dem inhaltlichen Umfang, ist aber einiges mehr wert: Jürg Vollmer spricht im Moment gerade über gute Weblog-Texte. Er bringt zehn Punkte des guten Bloggens (bei der Lesbarkeit natürlich auch dazu gehört). Das fängt bei der Planung des Blogs und der Themenwahl an, geht über die Wahl von Titel und Einstieg hin zur Text- und Recherchenkontrolle (ähnlich der Checkliste der Textakademie).

    Das Erfolgsrezept für guten “Response” lautet kurz: weniger “quick n’ dirty”, mehr planvolles und sorgfältiges Vorgehen.

    Ich werde versuchen, einiges davon umzusetzen. Die Quicks und die Dirtys wird’s aber wohl weiterhin geben.

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  • 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    creem.ch

    Hier mal ein Fotoset für den heutigen Anlass:

    http://flickr.com/photos/reidan/sets/72157602553734745/

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  • 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Leila Summa und Stefan haben das neue cablecom-Intranet “e-touch” vorgestellt. Mittels “user-generated content”, organisiert in Form von sog. “Blikis”, soll die Loyalität der Mitarbeiter gestärkt werden. Jedenfalls habe ich es so verstanden. Zum Unwort “Bliki” : Das Intranet basiert auf einer Software, die Eigenschaften von Blogs und Wikis kombiniert – deshalb die Kontamination. Zum einen gibt es Wiki-ähnliche Informationen, zum anderen etwa sechzig Blogs, die nach Themen organisiert sind und jeweils ihre eigenen Stakeholder haben. Es wird ausschliesslich über geschäftsrelevante Themen gebloggt. Dazu gesellt sich eine Startseite, die mit viel AJAX-Zauberei aufwartet. Das Projekt läuft offiziell seit Mai, die ersten Erfahrungen sind grösstenteils positiv. Es finden Dialoge von oben nach unten, von unten nach oben und durch die Geschäftsabteilungen statt. Stefan hat das mit beeindruckenden Kommentarmengen veranschaulicht. Bis die E-Mail als wichtigster Kommunikationskanal abgelöst wird, gehe es aber noch ein Weilchen.

    Sehr interessant fand ich, wie die beiden Referenten die vielen Vorurteile während der Einführung schilderten und wie die Meinung sich später verändert hat. Im Übrigen finde ich es toll, dass sich die cablecom vor derartigen Neuerungen nicht verschliesst und genügend personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellt, um eine durchdachte und professionelle Anwendung für die Vorzüge des Web 2.0 (jetzt gebrauche ich das auch mal) zu entwickeln. Beileibe nicht alle Firmen machen sich überhaupt darüber Gedanken, wie sie das Bild der Firma, das der einzelne Mitarbeiter nach aussen trägt, Einfluss auf den Geschäftserfolg hat.

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  • 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Dieses Mal neu am BlogCamp: jede/r stellt sich vor und beschreibt sich selbst mit drei Stichworten, zu neudeutsch “Tags”. Was waren meine drei Tags?

    Brack Electronics
    graues Schaf
    Dolly

    Trifft’s gut, oder?

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  • 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Gerade sitze ich an der ETH Zürich und lausche Cedrig Hüslers Vortrag über die Verknüpfung von Blogs, Feeds, Flickr, Online-Kartografie und Geo-Koordinaten. Auf der Karte ist mein Blog ja schon, aber mithilfe des erwähnten GeoPress-Plugins für WordPress kann ich diese Infos jedem einzelnen Blog-Post hinzufügen. Spielerei, aber ziemlich cool. Um die Site dauerhaft mit einem Standort zu verknüpfen, könnte ich auch die Googlemap-KML-Location in meine Google-Sitemap kippen. In der Hoffnung, dass ich an meiner Location gut gefunden werde via Google. Es wird auch die Firma Topix erwähnt, die anhand von Geo-Informationen News aus der ganzen Welt aggregiert. Und dann hat er noch so ein Teil dabei, das der Huber gerne hätte:

    Der Sony GPS-Tracker sammelt überall, wo wir hinkommen, GPS-Daten. Der User synchronisiert diese Koordinaten und Zeitstempel dann über mitgelieferte Software mit den Exif-Daten einer beliebigen Digitalkamera.

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  • 29 Mrz 2007 /  Allgemein

    Der Klein Report berichtete am Montag:

    Unter seiner Blog-Rubrik «Ghackets» offenbart der bundesrätliche Neu-Blogger ferner: «Nachdem mir mein Götti-Maitli erklärt hat, wie man in Google nach seinem eigenen Namen suchen kann, sehe ich den Mehrwert des Internets ganz klar. Nun habe ich dies natürlich heute Morgen vor dem Zeitungslesen gemacht und gesehen, dass von einer Ferienlagerseite für Cocktailmixer (so nehme ich an), namens Barcamp, ein Verbindung auf meine Seite gemacht wurde.» Auch für die anstehenden heissen Wahlkampfzeiten ist «christophblogger.ch» zuversichtlich: «Wenn wir später übers Internet wählen und abstimmen, wäre das noch gut, wenn wir das dann auch so machen. Dann können wir die Wähler nämlich ganz gut fragen. Ob der Moritz wohl auf mir herumhacken würde?»

    Bei Christoph Blogger aber lautete der Abschnitt etwas anders:

    Mein Göttimaitli hat mir gezeigt, dass es eine Internetseite gibt, wo es ganz viele Föteli hat. Da sieht man auch die Gspänli vom Göttimaitli, nachdem sie gerade einen Humpen Bier getrunken haben. Der Herr hier [benbit, Anm. reidan] hat mir gezeigt, wie man herausfindet, wer diese Seite besonders gerne und besonders lange anschaut. Wenn wir später übers Internet wählen und abstimmen, wäre das noch gut, wenn wir das dann auch so machen. Dann können wir die Wähler nämlich ganz gut fragen. Ob der Moritz wohl auf mir herumhacken würde?

    War dem Redaktionsteam des Klein-Reports die benbit-Story zu heiss? Oder dachten sie, dass sie einen Bericht verfälschen können, da sowieso kein einziger Blogger den Klein Report liest? Denn auch die WordPress.com- und Blogspot-Christoph-Blogger
    haben nichts über Ghackets geschrieben. Seltsam…

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  • 26 Mrz 2007 /  Allgemein

    Am Samstag, dem 24. März, nahm ich am BlogCampSwitzerland in Zürich teil. Hier folgt mein Rösümö:

    Vorträge
    Besonders am Morgen fanden mehrere interessante Veranstaltungen gleichzeitig statt (wollten die Referenten ihre Rede so bald als möglich durch haben?). So hätte ich zum Beispiel dies auch gern angehört. Ich habe mich aber für diese vier Topics entschieden:
    1. Marcel Bernet und Co. (Slides): Drei Thesen zur Interaktion zwischen Bloggern und PR.

    2007_1017blogcampSwitzerland0037

    2. Nicolas Berg, Xing (Slides): Mediennutzungsdaten, klassisches Internet, Blogs und soziale Netzwerke.

    2007_1017blogcampSwitzerland0038

    3. benbit (siehe Live-Posting): Wie man sich mit dem Ausnützen von XSS-Sicherheitslücken unbeliebt macht und auf taube Ohren stösst.
    4. Denis Nordmann: Podcasting (siehe Live-Posting): Schwierigkeiten von Podcasting als Geschäftsmodell.

    Soziale Interaktionen
    Mich hat natürlich sehr gefreut, einmal all die Autoren zu treffen, deren Blogs ich regelmässig lese, die ich kommentiere, teils auch kritisiere. Oder die zu Swissblogpress gehören. Ich hatte zuvor noch an keinem der sporadisch stattfindenden Bloggertreffen “in kleinem Kreise” teilgenommen. Am Blogcamp konnte ich neben der fiktiven Person “Christoph Blogger” auch Leute wie den Ravensburger Stephan List kennenlernen, der das Blog “Interessante Zeiten” führt. Ich kam in Kontakt mit Leuten wie Matthias, Peter, Roman, Stephan, Damian, Andy, Markus oder Benbit, mit denen ich bisher nur über elektronische Medien (geschäftlichen) Kontakt hatte oder die ich sonst nur von ihren Blogs kannte. Ich traf auch wieder einmal Stefan Bucher, den einzigen Teilnehmer, den ich bereits vorher persönlich gekannt hatte. Christian Leu machte mit seiner Foto-Aktion von sich reden, und das zu recht. War cool. Ist ausserdem ein flotter Typ. Vorurteile abgelegt.

    Dolly
    Dolly, das bloggende Schaf, war einmal mehr meine Geheimwaffe. Und offenbar ist sie einiges bekannter, als ich gedacht hatte. Sogar Sandra sprach mich auf sie an.

    Weitere Begegnungen:

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    Dolly mit Stefan und Hans-Ueli

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    Dolly mit Matthias und Peter, der ihr einen “Salzstengel-Feed” anbietet

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    Eine der Bardamen, die NICI-Stoffschafe sammelt. Sie kannte den URL des Dollyblogs noch nicht.

    Nachfassen: Was tun?
    Nun, so ein Blogcamp hat auch mit dem Marketing der eigenen Dienstleistung oder Person zu tun. Wer sich empfehlen will, der registriert sich auf XING. Ich werde noch versuchen, den einen oder anderen Teilnehmer in mein XING-Netzwerk einzuladen. Ich werde bei denjenigen Weblogs, die mich jetzt auf Grund des persönlichen Kontakts oder eines Vortrags noch mehr interessieren, häufiger kommentieren. Und ich werde versuchen, ans nächste Blogcamp zu gehen. Ob es mich dann wohl immer noch so spannend dünkt?

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  • 25 Mrz 2007 /  Allgemein

    Christoph Blogger bloggt. Vital und viral. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, vielleicht gar aus der Schweizer Politik, sind nicht beabsichtigt? Nicht erwünscht. “Ironisch gebrochen”, wie Peter Hogenkamp sagen würde. Beziehungsweise soeben gesagt hat:

    2007_1017blogcampSwitzerland20054

    Wird das nächste BlogCampSwitzerland am 20. Oktober stattfinden? Vielleicht schon… vielleicht kommt Christoph Blogger dann ja auch. Sein Geist ist bereits mit uns.

    Ich biete an: Ghostwriting

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