• 28 Apr 2007 /  Allgemein

    In der gestrigen “heute”-Ausgabe fand ich Folgendes:

    rockingchair.png

    “Man bringe mir einen rockigen Stuhl!” mag der “Spidey”-Darsteller aufgetragen haben. Und die Hotelbediensteten mögen sich gefragt haben: “Was zur Hölle ist ein rockiger Stuhl”? So wäre der Wunsch der Diva unerfüllt geblieben. Maguire hätte zwei Harasse seines Lieblings-Mineralwassers auf den Zimmerservice geschüttet und sich einen vegetarischen Frustfrass aus dem Full-Size-Kühlschrank besorgt.

    Was für einen Stuhl Maguire wirklich will, steht in der Quelle:

    April 26, 2007 — SHY, unassuming Peter Parker would blush at the way “Spider-Man 3″ star Tobey Maguire travels the world to promote the most expensive movie ever made. Maguire rolls with an entourage of 10, including his fiancée, Jennifer Meyer, their daughter, Ruby, and a personal chef who cooks him vegetarian meals. The star also requires “two cases of the water he likes, a rocking chair in his hotel bedroom, and a full-size refrigerator.” A rep for Maguire had “no comment.”

    Wie übersetzt man “rocking chair” ins Deutsche? Cinema.de hats richtig gemacht. Maguire wünscht sich nämlich keinen “rockigen” Stuhl, sondern einen Schaukelstuhl im Hotelzimmer. Und wer das Zitat aus der “New York Post” gelesen hat, weiss, dass auch der Titel des “heute”-Artikels unangebracht ist. Tobey Maguire brät sich keine (Extra-)Würste, sondern lasse vegetarisch kochen, wie es im unbestätigten Gerücht heisst.

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  • 15 Apr 2007 /  Allgemein

    dert mecht i hi…

    oder so ähnlich

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  • 08 Apr 2007 /  Allgemein

    Ihr lieben Leute, die Ihr alle mit Knut absahnt: Den Pelzträger könnt Ihr Euch langsam in die Haare schmieren. Z. B. damit:

    53914_knutella.jpg

    Weitere solcher Vermarktungsmöglichkeiten gibt’s hier. Die Montage hätte ich selbst machen wollen. Aber es gab sie schon, besser als ich sie je hingekriegt hätte. Tja…

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  • 01 Apr 2007 /  Allgemein

    verschwiegen und kommunikativ

    Gegen unten so und gegen oben so… So stelle ich mir auch die ideale Assistentin der Geschäftsleitung vor.

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  • 27 Feb 2007 /  Allgemein

    Ich wollte eigentlich Herrn van Huisseling bezüglich der Selbstreferentialität der Castingsendungen interviewen. Wahrscheinlich hat er die Schnauze voll von diesen Shows. Und Blogs mag er auch nicht. Schade. Auch schade, dass er für sein Buch Werbung macht, obwohl ich ihm schrieb, dass ich es gelesen habe (was ja auch der Wahrheit entspricht).

    Lieber Daniel Rei

    Danke für Ihre Zeilen und für Ihr Interesse an meiner Arbeit. Bitte nehmen
    Sie es mir nicht übel, aber ich bin kein grosser Fan von Blogs. Deshalb
    möchte ich Ihr Angebot für ein Interview lieber nicht annehmen. Beste
    Grüsse, Ihr,

    Jetzt kaufen: How to be a Star, das neue Buch von Mark van Huisseling.
    “Eindrucksvoll. Und so unterhaltend”, Literarische Welt (Die Welt).
    www.markvanhuisseling.ch

    —– Original Message —–
    From: “Daniel Rei”
    To: X
    Sent: Sunday, February 25, 2007 11:55 PM
    Subject: Mitteilung WWW.MARKVANHUISSELING.CH

    >
    >
    > Name: Daniel Rei
    > E-Mail: Y
    > Mitteilung: Guten Tag Herr van Huisseling. Ich habe Ihr Buch gelesen und
    > schaue Casting-Shows. Dürfte ich mit Ihnen ein
    > Fünf-Fragen-E-Mail-Interview zum Thema “SF MusicStar” führen? Es würde
    > auf meinem persönlichen Weblog unter URL http://blog.reidan.ch erscheinen.
    >
    > Freundliche Grüsse

    Diese Selbstreferentialität wurde in der Sendung “Der Club” (Link z.B. hier) angesprochen.

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  • 27 Feb 2007 /  Allgemein

    Nicht immer ist es einfach, der zu sein, den man fragt. Damals habe ich geschrieben, dass in den Medien immer wieder dieselben Experten auftreten. Explizit genannt hatte ich Claude Longchamp und Daniel Jositsch.

    Nun erfahre ich im heutigen Newsletter der SRG SSR idée suisse, dass ein TV-Zuschauer sich an den Ombudsmann des Fernsehsenders wandte und das Schweizer Fernsehen der Schleichwerbung für Claude Longchamp bezichtigte. Am SF trete kein anderer Politologe auf, ausserdem sei das Firmenlogo bei einigen von Longchamps Statements allzu prominent sichtbar gewesen.

    Achille Casanova kann den Verdacht auf Schleichwerbung meiner Meinung nach mit stichhaltigen Argumenten widerlegen. Interessant am Schlussbericht des Ombudsmanns Achille Casanova ist, wiederum in Bezug auf meinen Blog-Post vor einem Monat, folgende Original-Aussage:

    Sie kritisieren auch, dass Herr Longchamp beim Schweizer Fernsehen eine prominente Stellung einnimmt und öfters das politische Geschehen kommentiert. Grundsätzlich teile ich Ihre Sorge, wonach es wünschenswert ist, wenn verschiedene Politologen – und das Gleiche gilt auch für andere Experten, zum Beispiel Strafrechtler [Hervorhebung reidan] – zur Kommentierung und Vertiefung der Aktualität in Anspruch genommen werden. Es ist an sich nicht gut, wenn immer die gleiche Person Expertenmeinungen abgibt.

    Bingo. Bei den Strafrechtlern, die im Schweizer Fernsehen in letzter Zeit aufgetreten sind, ist der Plural eigentlich gar nicht zulässig. Es war nämlich immer (zumindest immer dann, als ich eingeschaltet hatte) Daniel Jositsch, der der war, den man fragte.

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  • 26 Feb 2007 /  Allgemein

    Endlich! In der heutigen MusicStar-Sendung wurde Börni abgewählt. Meine Gratulation ans am Televoting teilnehmende Gesindel, das war die richtige Entscheidung. Für diejenigen, die Börni nicht kennen: Hier ist ihr Blog. Das spindeldürre Mädel mit dem gewissen Nichts hatte den Vorteil, von bestimmten Medien gut unterstützt zu werden. Auf Blick online zum Beispiel (zuletzt heute besucht) promoten zwölf von 49 Teaser-Texten vor allem Börni. Das ist knapp ein Viertel aller Beiträge zu “MusicStar”. Interessant noch, dass Blick online am 11.2. noch von “Favoritin Börni” spricht, am 17.2. schon von “Zappel-Börni”. Hauptsache viele Nennungen, egal ob positiv oder nicht ganz so wohlwollend.

    Wie dem auch sei: Ich fand es schön, dass der vorläufig letzte Satz, den die Verliererin des Abends ins Mikrofon krächzte, lautete: “Fabienne hat’s verdient”. Finde ich nämlich auch.

    Viel schlimmer als Börni selbst sind ihre Fans.

    Edit 8.6.07: nicht alle

    Da kann die bisweilen biedere Arboner Zivilstandsbeamtin Sandra Wild einen Evanescence-Song noch so überzeugend nachsingen (bzw. “performen”, wie es neudeutsch heisst), da können die gesammelten Brian-, Fabienne- und Luca-Fans noch so stürmisch Beifall klatschen – nur die Börni-Fans bleiben missgünstig stehen und klatschen nicht, nicht einmal der Höflichkeit wegen.

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  • 17 Feb 2007 /  Allgemein

    Schnipsel von Vorder- und Hinterseite eines Flyers, der gestern in unserem Briefkasten lag:

    gratisgratis1.jpg

    gratisgratis2.jpg

    Alles gratis, nur das Porto kostet.

    Ich könnte ja eine Techsupport-Hotline eröffnen. Beratung gratis, Telefongebühr Fr. 2.13/Minute. Wer ist dabei?

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  • 15 Feb 2007 /  Allgemein

    Die SVP, Partei der Freigeister und Weltoffenen, inseriert in der heutigen Ausgabe von “20 Minuten”. Schade habe ich die Printausgabe nicht mit nach Hause genommen. Aber da stand als erster Satz in dem Inserat, so weit ich mich erinnern kann: “SVP bekämpft die Ausbreitung des Islams”.

    Da lehnt sich die SVP wieder einmal arg weit aus dem Fenster. Die 85’000 (Wikipedia) Mitglieder der aus dem letzten Jahrhundert stammenden Partei gegen die 14 Jahrhunderte alte Religion mit 1,3 Milliarden von Gläubigen.

    Wie vernichtend kurz doch die Lebensspanne eines Menschen ist. Und wie stark das Verlangen, Werte hoch zu halten, die so alt gar nicht sind.

    Update 16.2.: Originaldokument eingescannt
    Aufs Bild klicken, um das ganze Inserat zu sehen (ist nur SVP Zürich, typisch)

    svpinserat_150207_20min_thumb.jpg

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  • 13 Feb 2007 /  Allgemein

    20 Minuten publizierte gestern die aktuelle Story eines armen Bullterriers
    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/17586334

    Genau dieselben Bilder finden sich aber bei Urban Legends, datiert auf 2005!
    http://urbanlegends.about.com/library/bl_pit_bull_vs_porcupine.htm

    Meine Vermutung zum Tathergang: Ein armer, schlecht oder/und nach Zeilen bezahlter Redakteur wusste nicht was schreiben, suchte sich diese Bilder und schrieb eine kleine Story. Die Story selbst übrigens verstösst gegen die ungeschriebenen Gesetze journalistischer Texte (W-Regeln). Es steht nämlich weder wo, noch wann sich das Ereignis zugetragen hat. So einen Redakteur, der das Prinzip “news are actually ‘olds’” zu wörtlich genommen hat, würde ich feuern. Und den “20 Minuten”-Lesern würde ich empfehlen, nicht alles zu glauben, was sie in diesem Blatt lesen.

    zugetragen von Gottardo.

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