Die Castingshow “Popstars” des deutschen Senders Pro 7 ist zu Ende. Am Ende der sechsmonatigen Selektionsphase entschied ein Zuschauervoting (eventuell kein Zuhörervoting?) über die endgültige Zusammensetzung der Band. Wobei man heute “Act” sagt und anstelle von gesungen wird “performt”. Jedenfalls haben Mandy, Bahar und Senna gewonnen. Wie die Ohren zuvor und danach traktiert wurden, enthüllt einmal mehr Youtube:
Das wäre ihr Preis gewesen (sorry, Harry Wijnvoord):
So schräg klang es im gestrigen Finale:
Mit Stefan Raabs Backing Vocals tönt’s dann schon ein wenig besser:
Ja, ich stehe dazu, dass ich Castingshows gerne sehe. In zwei Wochen oder so geht dann der Schweizer “Superstar” auf 3plus in die finale Runde. Falls sich Jury-Mitglied “Mad Mark” van Huisseling den Protesten der wetternden Kandidatenschaft zum Trotz in der Jury halten kann, schaue ich es nochmal so gerne (cooles Video bei heute online: Mathistunde mit Mark und Sebastian). Witzig, sogar persoenlich.com berichtet darüber. Van Huisseling wendet die in seinem Buch aufgestellten Prinzipien “How to be a star” an sich selbst an – und gewinnt.
Update 28.11.2006: In anderer Hinsicht, nämlich gegen die Anfeindungen des Publikums, hat MvH offenbar verloren, wie persoenlich.com berichtet. Er ist nicht länger Mitglied der “Superstar”-Jury (via Medienlese).
Nach der Castingshow letzten Dienstag auf 3plus wurde gross Werbung eingeblendet für den Download dieser rührenden Hymne bei Ex Libris. Nur ging der Download für einen Stutz heute bei mir nicht. Während ich auf die Antwort vom Ex-Libris-Techsupport warte, kann ich mir ja mal das Lied im Flash-Player bei Blick anhören. Oder kann ich da etwa...
Gestern lief die erste Ausstrahlung der Casting-Show “Superstar” auf dem neuen Schweizer Privatsender 3plus. Der Sender bezeichnete sich selbst in der Werbung übrigens als “das junge Schweizer Fernsehen”. Während diese Bezeichnung einigen nicht passt, ist die Bezeichnung “Schlieremer Chind” meines Erachtens ebensowenig angebracht, wenn auch nicht ganz unzutreffend, wenn man sich das Durchschnittsalter des Moderationsteams ausrechnet. Aber zurück zu “Superstar” und unserem Rocker mit der Pudelfrisur: Also ich muss schon sagen, Hut ab! Unzimperlich und quotenwirksam werden sich selbst überschätzende Gesangstalente verbal in ihre Schranken gewiesen. Bei Chris erstaunt mich (und andere) das nicht, mehr schon die schroffen Abqualifizierungen der zierlichen Jubaira. Der in seinem Buch scharfzüngige “Weltwoche”-Kolumnist van Huisseling hielt sich meiner Meinung nach etwas zurück. Wir haben nur die erste Stunde verfolgt; viele richtig begeisternde Stimmen haben wir nicht zu hören bekommen. Das kann allerdings auch durch die redaktionelle Selektion der besonders sehenswerten unfähigen Kandidaten beeinflusst sein.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die anderthalbstündige Sendung in drei eigenständige Sendungen (jede mit eigenem Abspann) unterteilt wurde. Klar, da darf 3plus dann mehr Werbeblöcke schalten.
P.S.: Dieser Post wurde inspiriert durch Cornelia.