• 01 Nov 2007 /  MainlyBrabbel

    Online ist es immerhin korrigiert – bemerkt haben sie’s also. Ich bin heute morgen bei der Zugslektüre über die markierte Textstelle gestolpert und kann Ihnen das nicht vorenthalten:

    Liesse man den Satz so stehen, so bedeutete dies – Vaterlandsliebe in allen Ehren -:

    Die Schweiz war bzw. ist ein Paradies.
    Die indische Filmindustrie hat die Schweiz hochstilisiert (zu ???).
    ??? ist höher als ein Paradies.

    Zu welchem Garten Eden ist die Schweiz hochstilisierbar von einem Paradies, das sie ist?

    Jedenfalls meinte der Journalist “zum”, nicht “vom”.

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  • 25 Aug 2007 /  Allgemein

    standarte.jpg
    zuletzt besucht: 24.8.07 9:50

    Gelesen auf 20min.ch: http://www.20min.ch/digital/webpage/story/21049116

    Im Übrigen hält der Beitrag nicht, was der Titel verspricht.

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  • 13 Feb 2007 /  Allgemein

    20 Minuten publizierte gestern die aktuelle Story eines armen Bullterriers
    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/17586334

    Genau dieselben Bilder finden sich aber bei Urban Legends, datiert auf 2005!
    http://urbanlegends.about.com/library/bl_pit_bull_vs_porcupine.htm

    Meine Vermutung zum Tathergang: Ein armer, schlecht oder/und nach Zeilen bezahlter Redakteur wusste nicht was schreiben, suchte sich diese Bilder und schrieb eine kleine Story. Die Story selbst übrigens verstösst gegen die ungeschriebenen Gesetze journalistischer Texte (W-Regeln). Es steht nämlich weder wo, noch wann sich das Ereignis zugetragen hat. So einen Redakteur, der das Prinzip “news are actually ‘olds’” zu wörtlich genommen hat, würde ich feuern. Und den “20 Minuten”-Lesern würde ich empfehlen, nicht alles zu glauben, was sie in diesem Blatt lesen.

    zugetragen von Gottardo.

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  • 10 Mrz 2006 /  Allgemein

    J.20

    Hier ein ganz delikater, wenn auch ganz schön cooler Fall von Sonderwerbeform: Die Inserentin wird in die Handlung eines Kriminalcomics namens “John Twenty” eingeflochten. Unter dem Comic folgt dann ein Wettbewerb und das zugehörige Inserat.

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  • 09 Feb 2006 /  Allgemein

    Am Sonntag hastig zusammengeschrieben und wenig spritzig. Trotzdem: CU there.

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  • 23 Jan 2006 /  Allgemein

    Es steht doch hier (heutige Ausgabe von “20 Minuten”):

    Der DOS-Virus

    “Der Bootsektor-Virus (…) infizierte Rechner mit dem Betriebssystem MS-DOS über Floppy-Disketten (…).” Der hat aber voll eingeschlagen, der MS-DOS-Virus!

    Der grammatische Hintergrund: Warum ich über diesen Satz beim ersten Durchlesen stolperte, liegt in der Präpositionalgruppe “mit dem Betriebssystem MS-DOS” begründet. An dieser Stelle im Satz lässt sich rein syntaktisch gesehen nicht determinieren, ob sie zur Nominalgruppe “Rechner” gehört (= Rechner mit dem Betriebssystem MS-DOS), oder ob sie das Verb “infizierte” (jdn. mit etw. infizieren) ergänzt. Der Satz ist somit mehrdeutig.

    Der Journalist hätte diese Textstelle eindeutiger formulieren können: “Der Bootsektor-Virus (…) infizierte MS-DOS-Rechner über Floppy-Disketten (…).” In der gesprochenen Sprache hätte man suprasegmentale Mittel wie z.B. die Betonung zur Verfügung, die Satzteile von einander abzugrenzen.

    Übrigens, zur Zeit des Bootsektor-Virus “Brain” gab es bereits die Version 3.2 von MS-DOS. Von der Versionsnummer her gesehen, können wohl nicht nur Microsoft-Hasser darauf schliessen, dass bereits viele Rechner mit MS-DOS “infiziert” waren.

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  • 19 Jan 2006 /  Allgemein

    models

    Kein Wunder, dass dem Staat Finanzen abgehen, wenn das Bundesamt für Sport 54 Millionen Franken für ein Model ausgibt, das ich bislang weder auf einem Plakat noch im Fernsehen erblicken durfte!

    *SLURRRP!* Ja ich weiss, der ist wieder mal aus den Fingern gesaugt. Aber ich habe ja momentan so keine Zeit für anständige Blog-Posts. Und im “20 Minuten” – zuverlässig wie immer – fand ich in der heutigen Ausgabe schon auf Seite 6 obigen Tippfehler. Das reicht immerhin für einen Quickie-Post (dieses Wort hätte ich jetzt nicht schreiben sollen. Na wenigstens habe ich Ruhe, bis Googlebot das nächste Mal hier crawlt).

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  • 20 Dez 2005 /  Allgemein

    So steht’s heute in der Luzerner Ausgabe von “20 Minuten”:

    KKL ohne den Zusatz Luzern sei zwar umgangssprachlich verbreitet, entspreche aber nicht der Marke, die man im In- und Ausland vertreten wolle, (…)

    Entsprechend seiner Website: http://www.kkl-luzern.ch

    KKL Luzern: Kultur- und Kongresszentrum Luzern Luzern

    Damit eine ungefähr gleich sinnvolle Abkürzung wie “HIV-Virus”. Aber die Werbung darf. Mir auch klar, dass das (sich für die Abkürzung ebenfalls anbietende) Z seit den Dreissiger Jahren rechts neben dem K sich in der Werbung nicht so gut macht.

    Übrigens, liebe Redaktion der Luzerner Regionalbeiträge: Es heisst nicht “Kunst- und Kongresszentrum Luzern”.

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  • 10 Nov 2005 /  Allgemein

    schützen wir die polizei

    Mitteilung von gestern wird Spott von heute: Aus “20min”, Luzerner Ausgabe vom 10.11.2005

    Die Polizei warnt. Aha. Vor dem Dämmerungseinbruch. Der nimmt sprunghaft zu. Klar, es wird ja auch Winter. Nein. Im Sommer gibt es – jedenfalls in den gemässigten Breitengraden – genau gleich viele Dämmerungseinbrüche, nämlich einen pro Abend. Und der Einbruch nimmt nicht sprunghaft zu, sondern die Dämmerung bricht halt (stetig) immer früher ein, in der kalten Jahreszeit. Ängstliche Gemüter sollten das Licht brennen lassen und verdächtige Dämmerungseinbrüche sofort der Polizei melden.

    Oder ist vielleicht nicht die einbrechende Dämmerung gemeint, sondern dass in der Dämmerung Wohnungseinbrüche passieren? Hahöhiha. Wieder einmal ein schönes Beispiel für ein polysemes Wort.

    Update 01.20 Uhr: Die Medienmitteilung der Luzerner Kantonspolizei (R.Huwiler) ist eindeutiger formuliert (es folgen Titel und Lead):

    Einbrüche in der Dämmerungszeit
    Erfahrungsgemäss nehmen nach der Umstellung auf die Winterzeit die Einbrüche in Einfamilienhäuser und Erdgeschosswohnungen zu, da viele berufstätige Bewohner beim Einnachten noch nicht zu Hause sind. Die Statistiken der letzten Jahre zeigen deutlich auf, dass die sogenannten “Dämmerungseinbrüche” in der Zeit zwischen 17 bis 21 Uhr nach der Zeitumstellung sprunghaft zunahmen.

    Also ist doch die Luzerner “20min”-Redaktion “the one to blame”.

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  • 06 Okt 2005 /  Allgemein

    Auf 20min.ch steht heute geschrieben (auch Print Luzerner Ausgabe, S. 5):

    Das Sahlenweidli wird von Innerschweizern belagert: Gleich zwei Familien verbringen ihre Herbstferien im Emmentaler Gotthelf-Haus.

    1. Grössenverhältnisse: Belagerung Sahlenweidli – zwei Familien. Belagerung Troja: die Griechen.
    2. Die, die belagern, sind nicht die, die drin sind. Erst unten im Text steht, dass sich besonders viele Familien aus der Innerschweiz für einen Aufenthalt angemeldet haben.

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