• 25 Mrz 2008 /  MainlyBrabbel

    Es läuft gerade “Aliens vs. Predator” im Fernsehen. Wie realistisch sind die Darstellungen? Das können wir nicht beurteilen. Unsere Bilder von Ausserirdischen sind immer nur so gut, wie es der Stand der Wissenschaft sowie unsere Fantasie zulassen. Ein Beispiel: Wir können uns vorstellen, dass Aliens flüssigen Stickstoff atmen. Wir wissen, dass so ein Stoffwechsel grundlegend vom unsrigen abweichen würde. Aber braucht ein Alien überhaupt einen Stoffwechsel? Und so könnte man immer weiter fragen. Heieiei, da ist man nun Litzfill und hat keine Ahnung von Vielo so Vieh.

    Ausser der Realitätsnähe können wir noch Ästhetik und intendierte Wirkung als Beurteilungskriterien anführen. In Filmen wie besagtem sollen die Aliens nicht möglichst realistisch, sondern cool und gefährlich wirken.

    Vor etwas längerer Zeit habe ich verschiedene Alien-Bilder mit einander verglichen. Klicken Sie auf den PDF-Link, falls es Sie interessiert.

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  • 18 Mrz 2008 /  MainlyBrabbel

    Einen Tag nach der Gamernacht, bei der ich mich der kompetitiven Auseinandersetzung freiwillig enthielt, machte ich etwas Sport. Hier der Matchbericht aus der Luzerner Landschaft.

    Voller Spannung betrete ich den Saal des Hotels Kreuz in Schüpfheim, mitten im Biosphärenreservat Entlebuch. Im rustikalen Ambiente tummeln sich bereits viele Konkurrenten. Sie sind mit Startvorbereitungen beschäftigt. Einige gehen im Kopf noch einmal ihre Ziffern durch, andere rechnen konzentriert. Ich wähle meine zwei Karten mit stoischer Ruhe und begebe mich mitten in den aufgeregten Haufen. Einige Minuten später dann der Beginn des ersten Ganges. Ich sage mir: “Ja, ich will siegen!”. Immer und immer wieder. Aber nur wenige Minuten später passiert es: jemand schreit, dann noch ein paar – es sind Schreie des Sieges – und der erste Gang ist beendet. “Das ging aber schnell!”, denke ich mir.

    Der Weg nach ganz vorne
    Wie konnte der Sieg nur an mir vorübergehen? Im Verlauf des Matches bin ich einige Male nah dran. Die Konkurrenz ist hart. Es kristallisieren sich einige Favoriten hinaus. Ich sehe ihnen in die Augen: da ist es, dieses Funkeln. Der Ehrzeiz, der den Sieger ausmacht. Ich lege mir eine Strategie zurecht: das Feld von hinten aufzurollen. Die Stimmung ist bisweilen nervenzerreissend: “hudle, bitte hudle!” ruft eine Einheimische. Der Spielleiter reagiert nicht, auch er ist gespannt auf den Ausgang des Spielzugs.

    Der Gang, der alles entscheidet
    Konzentriert mache ich mich an den finalen, 20. Gang. Ich spüre: Meine Gewinnchancen haben sich verdoppelt. Jetzt ist es soweit: ich komme der Ziellinie näher. Ich bleibe hochkonzentriert, schmettere Scheibe um Scheibe auf das Spielfeld. Ein Zermürbungskampf. Das Herz beginnt wild zu pumpen, die entscheidende Zahl fällt, ich mobilisiere meine letzten Kraftreserven und presse es durch meine Lippen aus mir heraus: “Lotto!!!”

    Der Sieg ist mein, heimtragen darf ich eine Früchtekiste mit Waren im Wert von 40 Franken. Wobei ein Bund Bananen noch das Fruchtigste ist, neben Schoggi, Wein und Biscuits.

    So ein Lotto (für alle Ausländer: Bingo) ist eben schon spannend. Dies hier war eher langweilig, auch von den Preisen her. Und ohne den Häfeli Fritz macht es eben auch nicht solchen Spass.


    Im dritten Gang waren die Preise besonders abwechslungsreich: 1. bis 5. Gang: Früchtekiste, 40 Franken

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  • 14 Mrz 2008 /  MainlyBrabbel

    “Kann ich hier auch Navision spielen?” habe ich einen der Verantwortlichen gefragt. Er: “Haha, nein, das ist zu langsam”.
    Rund 50 Gamer haben sich eingefunden, sich in verschiedenen Spielen wie Lemmings, Pac-Man, Grand-Prix oder Captain Comic (bin gerade dran: eines der ersten Sidescroll-Jump’n'Runs für IBM PC) zu messen, wer denn der Würdige sei, den Preis eines Dell-Gamernotebooks einzuheimsen. Coole Atmosphäre, es gibt Hot Dogs, sogar Frauen haben sich eingefunden. Kamera hab ich im Geschäft vergessen. Schade: fast keine alten Konsolen-Games. Dafür Wii Sports, Singstar und ein obskures Poster des Pokémon-inspirierten DS-Games “Spectrobes”.

    Also, ich bin dann mal dran, meinen Captain Comic durch ein Burg-Szenario zu lenken. Feindtypen hat es zwei: einen verfluchten blauen Vogel und einen verfluchten roten Vogel (dasselbe Sprite, gleich (un-)gefährlich). SNES, es war so schön mit Dir!

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  • 13 Mrz 2008 /  MainlyBrabbel

    Da liegt heute doch tatsächlich ein Brief aus Rom im Kasten. Ich umschreibe mal grob: Wahlwerbung, schwülstig auf die traditionellen Werte der Italianità besinnend. Prodi und der Linken vorwerfend, dass der Ruf Italiens unter Neapels Müllbergen begraben liege. Unterschrieben ist er von Berlusconi. Er wendet sich an alle Ausland-Italiener und wünscht, dass wir Mitte-Rechts und damit ihn wählen. Das ist ja lustig.

    Lieber Silvio: leider nein. Ich umarme Dich zurück.

    Gruss, Dein reidan

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  • 12 Mrz 2008 /  MainlyBrabbel

    Das Trainee-Programm einer nicht näher genannten Schweizer Firma wird in diesem Abschnitt beschrieben. Gesucht werden Persönlichkeiten, die mit den im unten stehenden Bild gelb markierten Eigenschaften, ausgedrückt in wenig sagenden Eigenschaftswörtern, ausgestattet sein sollen. Ich habe mir die Freiheit freien Übersetzens genommen.

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