• 20 Okt 2007 /  MainlyBrabbel 4 Comments

    Leila Summa und Stefan haben das neue cablecom-Intranet “e-touch” vorgestellt. Mittels “user-generated content”, organisiert in Form von sog. “Blikis”, soll die Loyalität der Mitarbeiter gestärkt werden. Jedenfalls habe ich es so verstanden. Zum Unwort “Bliki” : Das Intranet basiert auf einer Software, die Eigenschaften von Blogs und Wikis kombiniert – deshalb die Kontamination. Zum einen gibt es Wiki-ähnliche Informationen, zum anderen etwa sechzig Blogs, die nach Themen organisiert sind und jeweils ihre eigenen Stakeholder haben. Es wird ausschliesslich über geschäftsrelevante Themen gebloggt. Dazu gesellt sich eine Startseite, die mit viel AJAX-Zauberei aufwartet. Das Projekt läuft offiziell seit Mai, die ersten Erfahrungen sind grösstenteils positiv. Es finden Dialoge von oben nach unten, von unten nach oben und durch die Geschäftsabteilungen statt. Stefan hat das mit beeindruckenden Kommentarmengen veranschaulicht. Bis die E-Mail als wichtigster Kommunikationskanal abgelöst wird, gehe es aber noch ein Weilchen.

    Sehr interessant fand ich, wie die beiden Referenten die vielen Vorurteile während der Einführung schilderten und wie die Meinung sich später verändert hat. Im Übrigen finde ich es toll, dass sich die cablecom vor derartigen Neuerungen nicht verschliesst und genügend personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellt, um eine durchdachte und professionelle Anwendung für die Vorzüge des Web 2.0 (jetzt gebrauche ich das auch mal) zu entwickeln. Beileibe nicht alle Firmen machen sich überhaupt darüber Gedanken, wie sie das Bild der Firma, das der einzelne Mitarbeiter nach aussen trägt, Einfluss auf den Geschäftserfolg hat.

    Posted by reidan @ 12:00

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