• 31 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Wie habe ich mich doch auf dieses Game gefreut! Nun sind einige Spielstunden vergangen und ich kann erste Eindrücke schildern.

    Die einzelnen Games der Zelda-Reihe sind mit meiner Biografie verbunden. Ich liebe Zelda-Games (im übrigen auch Metroid, die neueren Castlevanias oder Cave Story, da diese derselben Logik folgen), deshalb war ich natürlich auch schwer davon zu überzeugen, etwas Kritisches zu diesem Game zu sagen.

    Zum audiovisuellen Genuss: Die Grafik ist aus texturierten Polygonen aufgebaut, meist spiele ich in Draufsicht. Der Sound ist DS-typisch etwas krächzend, aber lehnt sich stark an die klassischen Zelda-Themen an.

    Beginnen wir mal bei der Steuerung: Die Steuerung erfolgt komplett per Touchpen. Um einen Feind anzugreifen, klicke ich ihn einfach mit dem Stift an – Link erledigt den Rest. Es gibt sogar Angriffsvariationen: Mit einem Touchpen-Wisch gegen Feinde oder Töpfe führe ich einen Schwerthieb aus. Zeichne ich um Link einen Kreis auf den Touchscreen, führt er die bekannte Wirbelattacke aus – praktisch, um Gras zu mähen und dabei Wertvolles einzusacken. Um Link zu bewegen, tippe ich auf eine beliebige Stelle auf dem Touchscreen. Je weiter weg von Link die Stelle ist, umso schneller läuft unser grüner Elfenheld. Auch die Bedienung von Items fällt leicht: z.B. einfach den Bumerang aus dem Item-Menü auswählen, Flugbahn zeichnen, Pen anheben und laufen lassen. Die Eingewöhnung fällt leicht – ich habe “Twilight Princess” auf Wii nur so ca. eine Minute lang gespielt, deshalb kann ich nicht vergleichen – nur so viel: Niemals wirst Du Link wieder mit einem Steuerkreuz oder Joypad steuern wollen!

    Die Geschichte knüpft an die GameCube-Episode “Wind Waker” an und spielt somit in einer Inselwelt voller geheimnisvoller Eilande, verborgenen Schätzen und Piraten. Hier scheiden sich die Geister zwischen Hyrule-Landeiern und Seefahrern – mir gefällts. Zumal die Seefahrten jetzt um einiges kürzer und auch kurzweiliger ausgefallen sind. Liebevoll eingedeutschte Texte und die putzige Figuren-Präsentation bringen mich in Stimmung. Die Rätsel nutzen die Gimmicks des Nintendo DS gut aus. Via Mikrofon Kerzen ausblasen, Karten via Zuklappen des Handhelds kopieren, Symbole mittels Stift nachzeichnen – all das ergänzt die klassischen Schalter- und Schieberätsel, für die ich Zelda so liebe. Die Endgegner sind witzig, aber auch knackig. Niemals aber unfair. Zumindest bis jetzt, mein Link ist erst mit fünf Herzcontainern unterwegs.

    Der einzige Wermutstropfen ist der Palast des Meereskönigs. Hier kämpfe ich mich innerhalb eines Zeitlimits durch ein Dungeon mit mehreren Stockwerken. Nach Ablauf dieses Limits verliere ich mit jedem Schritt ausserhalb der fair verteilten sicheren Zonen Herzchen für Herzchen Lebensenergie. Dazu gesellen sich teilweise unbesiegbare Feinde. Nach jedem neuen Verlies ist wieder dort ein Besuch fällig, bei dem es mithilfe der neu errungenen Items und mehr Zeit auf der namensgebenden Phantom-Sanduhr immer tiefer hinab geht. Das Zeitlimit und die unbesiegbaren Phantome wären ja noch zu verkraften. Aber dass ich innerhalb dieses Palastes immer wieder vom Anfang beginnen muss, nervt einfach.

    Prädikat: trotzdem höchst empfehlenswert!

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  • 31 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Von einem “bärchenhaften” Arbeitskollegen unterwegs entdeckt:

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  • 31 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Voll Bollywood: Eiskrem 30 Rupien günstiger?

    Was schon Eve Gallagher besungen hat, stimmt für unsere Kantine: You can have it all’!

    Nicht so wie hier gebraucht, sondern so wie hier.

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  • 30 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Auf http://convertyoutube.com/ konvertiere ich Youtube-Videos in herunterladbare Dateiformate, z.B. passend für PSP, Smartphone oder MP3-Player. Wie zum Beispiel hier den lässigen Auftritt Helge Schneiders beim Deutschen Comedy-Preis 2007, mit einer genialen – jedenfalls habe ich das Lied “Trompeten von Mexiko” so verstanden – Persiflage auf den schlechten deutschen Schlager.

    Und spiele mal mit dem Online-Konverter. Morgen früh mal sehen, was meine Freundin zu meinem neuen Handy-Weckton meint…

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  • 30 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    In einer “Chocos”-Schachtel gefunden: ein winziges LCD-Spiel mit XBOX-Schriftzug. Das Spiel ist schnell erklärt: aus ca. acht Richtungen kommen Kügelchen, die wohl Alien-Raumschiffe darstellen sollen, aufs Zentrum des kaum ablesbaren, unbeleuchteten Displays zugeflogen. Wie wir es uns von den Nintendo-Game&Watch-Spielen gewohnt sind, nähern sich die Invasoren im Hau-ruck-Hau-ruck-Flug der Basis, die mit einer Kanone noch kleinere Kügelchen zurück schiesst. Die Kanone richte ich mit Hilfe der Drehscheibe in die Richtung der Gegner, auf der Unterseite des Geräts löse ich mit Druck auf den Trigger das Abwehrkügelchen aus. Ich habe mehrere Leben und fünf Levels. Keinen Ton, ausser, ich halte das Spiel alle fünf Levels durch. Was nicht so einfach ist mit meinen Wurstfingern. Die Steuerung ist extrem harzig.

    Eine witzige Idee ist das schon, ein XBOX-Handheld. Aber vorerst bleibe ich bei DS, PSP und XBOX360, dort gibt es aufregendere Spiele.

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  • 27 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Halo 3 muss ich, so glaube ich, nicht vorstellen.

    Das Spiel besitzt viele Spielmodi, ich kann hier meine Meinung nur zu einem einzigen kundtun: Meine Freundin und ich spielen wie in den zwei anderen Spielen die Splitscreen-Coop-Kampagne, wobei wir im Schwierigkeitsgrad “normal” bisher so drei oder vier Level geschafft haben. Der bisherige Eindruck: Das Spiel bietet das, was wir an Halo kennen und schätzen. Bewährte Indoor-Shoot-outs und gewaltige Aussenlevel, epische Story, Cutscenes, Fahrzeuge und schlagkräftige Waffen. Und mit dem gelungenen “Scarab”-Szenario sogar eine Art Zwischengegner. Die Musik ist selbstverständlich wieder top (jetzt, da ich nach drei Jahren Stereo wieder 5.1-Sound eingerichtet habe, sowieso!), auch die restliche Präsentation weiss zu gefallen.

    Eines verstehe ich nicht: Der Splitscreen benutzt nicht den ganzen Platz, den unser Fernseher zur Verfügung stellt. Links und rechts verbleiben dicke Balken – schade! Im Spiel gibt es keine Bildkorrekturfunktion (ausser Gamma freilich), auch der Fernseher weigert sich, den 720p-Output auf 16:9 zu strecken. Es muss am Spiel liegen, denn im Einspielermodus nimmt das XBOX360-Bild die gesamte verfügbare Bilddiagonale ein.

    Prädikat: trotzdem empfehlenswert!

    Nichts geht über eine Partie Halo 3 in HDTV-Auflösung und mit Surround-Sound!

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  • 27 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Dieses Spiel ist nebst Nintendogs einer der Systemseller des Nintendo DS. Ich frage mich warum.

    Aber das muss ich nicht: Das Spiel, wenn man es denn so nennen will, macht einfach Spass. Ich halte den DS wie ein offenes Buch und bin fasziniert von der guten Buchstaben- und Zahlenerkennung, während ich mein Hirn via Touchpen mit den kleinen Aufgaben trainiere, die mir der Polygonkopf von Dr. Ryuta Kawashima vorsetzt.

    Kawashimas These: Kleine, einfache Denkaufgaben halten das Gehirn jung. Deshalb sind auch keine harten Knobelaufgaben enthalten. Schnelles “Schalten” ist gefragt.

    Der virtuelle Trainer motiviert mich mit von mir designten Stempeln. Für jeden Tag, an dem ich mindestens eine Übung durchmache, gibt es so einen Stempel. Bei einer gewissen Anzahl Stempel kommen neue Übungsaufgaben dazu. Statistikkurven zeigen meine Leistung im Zeitverlauf. Ich darf sogar Vergleiche mit anderen Leuten anstellen, die das Spiel auch noch benutzen.

    Die Altersberechnung scheint bisweilen willkürlich. Mein Hirn war deshalb schon mal 50, ein anderes Mal 20 Jahre alt. Wenn man diese Berechnung nicht allzu ernst nimmt, kann man eine Menge Spass mit Gehirnjogging haben. Zumal auf der Steckkarte noch um die 40 Sudoku-Rätsel stecken.

    Die Präsentation ist übrigens bis ins kleinste Detail perfekt – Nintendo eben.

    Prädikat: Empfehlenswert!

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  • 27 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Crush war das Game, das ich mit zur Dominikanischen Republik nahm und dort auch durchspielte. Crush, das ist ein Denkspiel mit Action-Elementen. Erwähnenswert ist nicht die vernachlässigbare Story, sondern die erfrischende Spielmechanik: Der junge Held bewegt sich in einer 3D-Welt voller Plattformen, Sammelobjekten und Feinden. Aber sobald ich die L-Taste drücke (= “crushe”), verwandelt sich die 3D-Welt in eine 2D-Welt, abhängig vom einstellbaren Blickwinkel auf die Spielfigur. Das heisst, wenn ich den Level von der linken Seite anschaue und L drücke, habe ich im Prinzip einen Sidescroller, der nur die linke Seite zeigt. So erreiche ich Plattformen, die ich im 3D-Level nicht erreiche. Ich kann meinen Helden auch von oben anschauen und L drücken, dann habe ich eine Von-oben-Ansicht. Ich muss aber immer aufpassen, wo ich stehe, bevor ich crushe. Denn nicht alle Plattformen und Blöcke verhalten sich in 2D gleich wie in 3D. So gibt es Blöcke, auf denen ich in 3D stehen kann, die sich in 2D aber in Bodenlöcher verwandeln. Dann gibt es noch kurlige Schalter, bewegliche Kugeln und und und…

    Das Spiel wird in den späteren Levels mitunter ganz schön knifflig, aber es lohnt sich: Es gibt hübsche Artworks und einen zweiten Level-Spielmodus in jedem Level zu finden. Ich habe lange nicht alle Extras gefunden. Was heisst gefunden? Sehen kann ich sie, aber hin komme ich einfach nicht…

    Die Präsentation ist auf ihre Weise recht gut gelungen, wenn auch Musik und Grafikstil Geschmackssache sind.

    Prädikat: Empfehlenswert!

    vgl. Gamespot

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  • 27 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Im Traum verarbeiten wir das nicht Abgewickelte des Tages, sagt man. Wer kann mir bei der Deutung des Folgenden helfen?

    Ich habe letzte Nacht geträumt, dass ich angewiesen wurde, ein Wattestäbchen richtig zu benutzen. Und zwar hatte dieses “Q-Tip” drei Enden, von denen ich aber immer nur zwei gleichzeitig sah: ein abgeflachtes Ende, ein spitzes und ein ganz spitziges Ende. Ich sollte das ganz spitzige Ende benutzen, nicht das spitze Ende.

    ???

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  • 25 Okt 2007 /  MainlyBrabbel

    Gratulation, liebe HSE Trading/Marketing aus Altdorf. Nun haben Sie auch an unsere Adresse Ihre Gewinnbenachrichtigung geschickt, was uns sehr freut.

    Hier ein Scan inklusive Hervorhebungen meinerseits (Vorsicht: Dateien über 1 MB gross! Made with TechSmith SnagIt):

    Vorderseite Rückseite

    Liebe HSE

    Herzlichen Dank für Ihre als “Eilsendung” geschickte Erinnerung an unseren Gewinn.

    Es tut uns Leid, dass wir “keinerlei Resonanz auf Gewinnmitteilung vom 24.8.07″ von uns gaben, und wir finden es praktisch, dass Sie uns nochmals eine letzte Chance geben, gleich in einer Beiz um die Ecke, da die Zustellung ja unmöglich ist. Wir bezahlen natürlich gerne die fünf Franken Unkostenbeitrag für einen Gewinn dieser Höhe, und wir laden natürlich auch alle unsere Freunde ein, bis zu sechs Leute kann ich ja anmelden, damit der Laden voll wird. Ich hoffe, alle kommen pünktlich, denn nach Beginn gewähren Sie keinen Einlass mehr. Wir werden uns anstrengen, denn wir wollen auf keinen Fall etwas verpassen, schon gar nicht die persönlich überreichten Dinge wie die Autopoliermaschine, die Warnweste, das Werkzeugset, das Messer- oder das 24-teilige Manikürset. Und den versprochenen Fernseher mit DVD-Player, von dem auf der Briefrückseite komischerweise nicht mehr die Rede ist. Dafür von Espressomaschinen für Ehepaare und bis zu 66 Prozent Jubiläumsrabatt auf top vorgeführte Messe-Neuheiten. Übrigens: in der Schweiz wird das Eszett nicht verwendet, Sie als urchige Urschweizer/Urner Firma sollten das doch wissen. Eine Frage hätte ich dann allerdings noch. Sie schreiben:

    Unser Küchenchef zaubert Ihnen ein reichhaltiges Essen mit Beilagen (kostenlos).

    Ist jetzt da gemeint, dass bloss die Beilagen kostenlos sind, das restliche Essen jedoch etwas kostet?

    Kostbare, köstliche Grüsse
    Daniel Rei

    Hahaha. PS: Ein Blick in die Schweizer Blogosphäre zeigt:
    Huwi hat schon zwei ähnliche Briefe erhalten, Bloggingtom gar besuchte vor Jahresfrist so eine Veranstaltung.

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