• 28 Jun 2007 /  Allgemein

    Der als “Chemical Ali” bekannte Cousin von Saddam Hussein, Ali Hassan al-Madschid, ist am Sonntag im Zusammenhang mit der Operation “Anfal” zu Tode verurteilt worden

    publiziert am 24.6., gesehen am 28.6.2007 auf der Website des Kölner Stadt-Anzeigers.

    «Ali Chemikali» ist zu Tode verurteilt worden.
    «Ali Chemikali» ist zum Tode verurteilt worden.

    Meiner Meinung nach ergibt der obere Satz einen anderen Sinn als der untere. Im oberen Satz wurde Ali Hassan al-Madschid so lange verurteilt, bis er starb. Im unteren Satz ist der Tod das Ergebnis aus der Verurteilung. Oder nicht?

    Langweilen Sie sich schon zu Tode? Sich zu Tode Langweilen kann zum Tode führen.

  • 23 Jun 2007 /  Allgemein

    Wer den Receiver zum digitalen Basis-Fernsehangebot der cablecom kauft, wird bestraft:

    Information:
    Es ist auch möglich, die mediabox zu kaufen. Der Preis beträgt CHF 150.-.

    Bitte beachten Sie folgende Nachteile des Kaufs der mediabox:
    - Weniger weitgehende Garantiebestimmungen wie beim Mietmodell
    - Keine Möglichkeit für zukünftige Funktionserweiterungen
    - Keine Möglichkeit des Umstiegs auf den mediabox recorder
    - Erhältlich nur via Telefon unter: 0800 900 290

    Letztmals besucht am 23. Juni 2007. Was mich mehr stört als die Abschreckung der Kaufwilligen ist der Komparativ mit “wie”. Wie kann man nur!

  • 12 Jun 2007 /  Allgemein

    Zumindest auf der Menütafel:

    gnocki.jpg

  • 10 Jun 2007 /  Allgemein

    Morgen Pro Sieben: Jericho. Und wenn Sie mal wieder Telefonquiz, CSI oder den Bond-Film “Goldeneye” sehen wollen: Das alles gibts auf TV3.

    Edit 11.6.07: Der erfolglose Sender mit den ewig gleichen Wiederholungen heisst natürlich 3+, nicht (mehr) TV3.

  • 10 Jun 2007 /  Allgemein

    So hiess die neueste Produktion aus der Serie Schweizer Film, den das Schweizer Fernsehen heute zeigte (Beschreibung). Die Handlung: Am Ägyptologischen Seminar ist eine Ausstellung geplant. Die attraktive Dozentin wählt einen ihrer Studenten aus, der ihr beim Organisieren assistiert. Aber der Student hat noch anderes im Sinn als zu helfen: Er will die Dozentin mit Haut und Haar für sich haben. Als seine Gefühle keine Erwiderung erfahren, beginnt er mit kleinen Grenzüberschreitungen (Duzen, Dokumente unterjubeln, die Dozentin vor ihren Vorgesetzten blossstellen). Bald terrorisiert er die Dozentin mit nächtlichen Anrufen, Läuten an der Haustür und unsittsamen Berührungen. Die Situation wird unerträglich.

    Der Film zeigt anschaulich, wie Stalking sich entwickelt. Und auch, wie es endet. Ein Psychothriller aus Schweizer Produktion. Kann das überhaupt spannend sein? Meine Meinung: Ja, und wie. Von wegen Grosi-TV. Die Bedrohung, die die Dozentin spürt, ist dem Publikum dank eindringlicher Bilder und packender Musik jederzeit präsent. Die aufgebaute Uni-Atmosphäre ist stimmig. Schliesslich stört es nicht weiter, dass die Geldgeber (u.a. Grossverteiler und Limonadenproduzent) etwas zu oft zu sehen sind.

  • 05 Jun 2007 /  Allgemein

    deutschsuppe.jpg

    Die Verbindung der Ausdrücke “Deutschsuppe” und “hellbraune Sauce” weckt unangenehme Assoziationen mit dem semantischen Wortfeld aus der deutschen Zeitgeschichte der Dreissiger und Vierziger Jahre. In der Betriebskantine sicherlich ungewollt. Aber so war halt das Menü heute.

  • 02 Jun 2007 /  Allgemein

    heute online, gesehen von Chris:

    Etwa 15 Mio. Franken verliert der Verkehrsverbund jährlich wegen Schwarzfahrens. Ebenso viel kosten die Kontrollen. «Es ist ein Nullsummenspiel. Aber würden wir uns nicht mehr bemühen, würde die Zahl der Schwarzfahrer explodieren», sagt Henes. Dies hätte unmittelbare Folgen für alle zahlenden Fahrgäste. Denn: «Jeder blinde Passagier ist mitverantwortlich für die nächste Preiserhöhung», sagt Henes.

    Für mich ist das kein Nullsummenspiel. Für mich tönt es so, als ob der Verkehrsverbund 30 Millionen Miese machen würde. Es wäre nur dann ein Nullsummenspiel, wenn die Summe der Verluste, bestehend aus a) den Verlusten durch Schwarzfahren sowie b) den Kosten für die Kontrollen aufgehoben würde durch c) die Einnahmen während der und nach den Kontrollen. 15 Millionen plus 15 Millionen minus 30 Millionen. Das meinte Henes wohl kaum.