Am Samstag, dem 24. März, nahm ich am BlogCampSwitzerland in Zürich teil. Hier folgt mein Rösümö:
Vorträge
Besonders am Morgen fanden mehrere interessante Veranstaltungen gleichzeitig statt (wollten die Referenten ihre Rede so bald als möglich durch haben?). So hätte ich zum Beispiel dies auch gern angehört. Ich habe mich aber für diese vier Topics entschieden:
1. Marcel Bernet und Co. (Slides): Drei Thesen zur Interaktion zwischen Bloggern und PR.
2. Nicolas Berg, Xing (Slides): Mediennutzungsdaten, klassisches Internet, Blogs und soziale Netzwerke.
3. benbit (siehe Live-Posting): Wie man sich mit dem Ausnützen von XSS-Sicherheitslücken unbeliebt macht und auf taube Ohren stösst.
4. Denis Nordmann: Podcasting (siehe Live-Posting): Schwierigkeiten von Podcasting als Geschäftsmodell.
Soziale Interaktionen
Mich hat natürlich sehr gefreut, einmal all die Autoren zu treffen, deren Blogs ich regelmässig lese, die ich kommentiere, teils auch kritisiere. Oder die zu Swissblogpress gehören. Ich hatte zuvor noch an keinem der sporadisch stattfindenden Bloggertreffen “in kleinem Kreise” teilgenommen. Am Blogcamp konnte ich neben der fiktiven Person “Christoph Blogger” auch Leute wie den Ravensburger Stephan List kennenlernen, der das Blog “Interessante Zeiten” führt. Ich kam in Kontakt mit Leuten wie Matthias, Peter, Roman, Stephan, Damian, Andy, Markus oder Benbit, mit denen ich bisher nur über elektronische Medien (geschäftlichen) Kontakt hatte oder die ich sonst nur von ihren Blogs kannte. Ich traf auch wieder einmal Stefan Bucher, den einzigen Teilnehmer, den ich bereits vorher persönlich gekannt hatte. Christian Leu machte mit seiner Foto-Aktion von sich reden, und das zu recht. War cool. Ist ausserdem ein flotter Typ. Vorurteile abgelegt.
Dolly
Dolly, das bloggende Schaf, war einmal mehr meine Geheimwaffe. Und offenbar ist sie einiges bekannter, als ich gedacht hatte. Sogar Sandra sprach mich auf sie an.
Weitere Begegnungen:

Dolly mit Stefan und Hans-Ueli

Dolly mit Matthias und Peter, der ihr einen “Salzstengel-Feed” anbietet

Eine der Bardamen, die NICI-Stoffschafe sammelt. Sie kannte den URL des Dollyblogs noch nicht.
Nachfassen: Was tun?
Nun, so ein Blogcamp hat auch mit dem Marketing der eigenen Dienstleistung oder Person zu tun. Wer sich empfehlen will, der registriert sich auf XING. Ich werde noch versuchen, den einen oder anderen Teilnehmer in mein XING-Netzwerk einzuladen. Ich werde bei denjenigen Weblogs, die mich jetzt auf Grund des persönlichen Kontakts oder eines Vortrags noch mehr interessieren, häufiger kommentieren. Und ich werde versuchen, ans nächste Blogcamp zu gehen. Ob es mich dann wohl immer noch so spannend dünkt?


