• 30 Dez 2006 /  Allgemein
    • Januar: Neuer Job bei Brack Electronics AG.
    • Februar: Ich bekämpfe die irrationale Angst vor dem Sprachzerfall
    • März: Mittermeier in Sursee, ich halte mir den Bauch vor Lachen.
    • April: Ich versuche, meine Fähigkeiten als Korrektor zu verkaufen. Ohne Erfolg.
    • Mai: Unser Stoffschaf sammelt Panini-Sammelbildchen zur Fussball-WM.
    • Juni: Ich publiziere den wahren Grund für Deiss’ Rücktritt im Weblog.
    • Juli: Mit mässig Resonanz verteidige ich eine Schweizer Blogumfrage.
    • August: Riesenzucchetti!!!
    • September/Oktober: 2. Spitalaufenthalt, danach Zeit zu Hause. Per Notebook und VPN fange ich wieder an, von zu Hause zu arbeiten – bäuchlings.
    • November: Ich rücke nach, und zwar in die PR-Redaktion von Brack Electronics.
    • Dezember: Mein Blog wird Mitglied bei SwissBlogPress.
    • Hat Sie das Eine oder Andere neugierig gemacht? Recherchieren Sie in meinem Monatsarchiv (Spalte rechts).

      Ob in der Kirche, der Disco, der Berghütte oder zu Hause beim Fondue Chinoise: Rutschen Sie gut ins Jahr 2007. Herzlichen Dank dafür, dass Sie meinen Blog lesen!

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  • 30 Dez 2006 /  Allgemein

    Last Christmas Nintendo saved my life.

    Haha. Nintendos Spiele retten zwar keine Menschenleben, dafür aber stärken sie mein Vertrauen in zeitgenössische Spieleprogrammierung.

    newsupermariobros.jpg
    Bild: Gamespot-Review

    “New Super Mario Bros.” für Nintendo DS ist ein typisches Mario-Spiel ohne nennenswerte Story und ohne grundlegende Neuerungen. Was Mario-Spiele allerdings so typisch auszeichnet, ist das geniale Leveldesign, und davon haben die eher kurzen Abschnitte reichlich abbekommen. Das Spiel rekombiniert die besten Elemente aus der ganzen Serie. Bei Kennern erzeugt das ein Hochgefühl, ohne dass an irgendeinem Punkt “schon gesehen”-Langeweile aufkeimt. Trotz fairem Aufbau, Checkpoints und Speichermöglichkeiten starb ich tausende Tode. Da das Spiel aber auch auf Grund seiner putzigen Grafik (inkl. subtiler 3D-Effekte) und altbekannter Ohrwurmsound (natürlich nicht ganz auf PSP-Niveau) dazu animiert, immer und immer wieder zu probieren, fallen die etwas schwierigeren Stellen nicht weiter ins Gewicht. Eigentlich lässt einem das Spiel auch die Wahl: Entweder wild durch alle Levels zu preschen oder die etwas komplizierteren Wege zu erkunden und so auf versteckte Boni oder Abschnitte zu stossen. Eine Levels verbindende Oberwelt ähnlich der in “Super Mario World” wartet mit Alternativwegen und Warpzonen auf.

    Die Steuerung funktioniert immer noch gleich wie im Ur-”Super Mario Bros.” auf NES: ein Knopf beschleunigt, der andere lässt Mario hüpfen. Mario beherrscht aber auch die Stampfattacke und weitere Bewegungen, die erst in späteren Serienteilen dazu kamen. Der Touchscreen wird im Hauptspiel nur dazu benötigt, das Ersatz-Extra zu aktivieren. Verliere ich im Level irgendwo meinen Feuer-Mario, tippe ich auf die Ersatz-Feuerblume und erhöhe so meine Chancen, mit heilem Hosenboden aus dem Level zu kommen. Apropos Extras: Riesen- und Minipilz eröffnen neue Möglichkeiten, einen Abschnitt zu beenden.
    Zum Hauptspiel gesellen sich Minispiele, die vorwiegend mit dem Stylus des Nintendo DS gespielt werden. In einem Spiel gilt es, gegen Luigi zu pokern, im anderen zieht man mit dem Stylus Linien, die zu Trampolinen werden, um Mario vor dem tiefen Fall zu bewahren. Den Multiplayermodus dazu stelle ich mir recht spassig vor, hatte aber noch keine Gelegenheit, ihn auszuprobieren.

    Wer von all den audiovisuell brillianten, aber langweiligen Racing-Games, Sportspielen und uninspirierten Actiongames auf PS2 und PSP die Nase voll hat (oder Katamari und Loco Roco nicht mehr sehen mag), dem empfehle ich einen DS Lite mit “New Super Mario Bros.”. Instant-Spass ohne Ladezeiten.

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  • 23 Dez 2006 /  Allgemein

    Düfte von feinen Orangenschnittli (ich habe das Rezept wieder, digital reproduziert!) und frischem Tannenchress durchziehen die Wohnung. “Feliz Navidad” von José Feliciano wird im Hausfrauenradio rauf und runter gespielt. Es weihnachtet, für mich mehr als auch schon. Die Wunde ist zu, Tränen wegdrücken, fest hoffen. Vielen Dank an alle, die mich in dieser Zeit unterstützt haben.

    Andernorts stinkts eher. Da wird man runtergeputzt, ohne dass man sich mit meinen Posts beschäftigt hat (“Themen, die wohl (Hervorheb. reidan) alle anderen Blogs beackern”). Da wird missachtet, dass das Laestermaul schon immer laut war. Durchschnitt ist schlecht. Wer keine Satay-Spiesschen zubereiten kann, ist langweilig. Und zum wiederholten Mal wird effektheischend Schluss gemacht, um später wieder aufzuerstehen. “This is not the end, my only friend”. Reden wir nur davon, wie wahr im Nachhinein. Irgendwie mag ich seinen Blog.

    Wie auch immer: Mein Gift (mehr als genug) für dieses Jahr ist gespritzt, meine Pfeile verschossen. Der “durchschnittliche Schweizer Durchschnitts-Produkte&Befindlichkeits-Blogger” wünscht allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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  • 22 Dez 2006 /  Allgemein


    ein freundlicher Toilettenhinweis, grossgeschrieben quasi das Kapital des Mannes in gebotener Kürze: majuscule = masculin?

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  • 19 Dez 2006 /  Allgemein


    In Sursee regiert das Auto. Der Quartierverein findet, die lästigen Fussgänger sollten endlich den glorreichen Autos den Vortritt auf dem – nomen erat omen – Fussgängerstreifen lassen. Ich hoffe, der ohnmächtige Goliath verliert auch dieses Mal.

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  • 14 Dez 2006 /  Allgemein

    Vor Monatsfrist hatte ich dazu aufgerufen, Ideen für Blog-Artikel einzureichen. Nun greife ich den Vorschlag von Markus Baumgartner auf:

    Begriff und Hintergrund von Beta

    Wer kennt sie nicht: Websites, die seit Ewigkeiten das Label “Beta” tragen. Wer tatsächlich noch nie auf solche Sites gestolpert ist, für den hat das Dr.-Web-Weblog eine Galerie mit ca. 80 Beta-Site-Logos inklusive zugehörigem Link bereitgestellt. Und im Folgeposting eine Reihe Alpha-Sites. Dabei sind Alpha und Beta zunächst die Namen des ersten und zweiten Buchstabens im griechischen Alphabet. Sie bezeichnen bei der Applikationsentwicklung bestimmte Versionen, die Meilensteine im Entstehungsprozess der Software markieren (sollen). Laut Wikipedia ist der Zeitpunkt, ab wann eine Softwareversion Alpha- oder Betastatus annimmt, nicht genau definiert. Meistens wird diejenige Version als Beta bezeichnet, die bereits alle Funktionen enthält, aber noch weitgehend ungetestet ist.

    Beta und Web 2.0

    Web 2.0 ist eine neue Sichtweise auf den Internetdienst World Wide Web. Oft als Marketing-Gebrabbel verschrien, ist es eigentlich die Bezeichnung für einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie Interaktion zwischen der Website und dem Benützer stattfindet. Tim O’Reilly versucht im Artikel “What is Web 2.0?” Designkonzepte und Geschäftsmodelle des neuen Paradigmas zu beschreiben. Dabei greift er auf Seite 4 das Konzept des ewigen Beta-Status’ auf. Websites als Webapplikationen sind mehr als Dienstleistungen denn als Produkte zu verstehen, die kontinuierlich und in Zusammenarbeit mit den Benutzern verbessert werden:

    Users must be treated as co-developers, in a reflection of open source development practices (even if the software in question is unlikely to be released under an open source license.) The open source dictum, “release early and release often” in fact has morphed into an even more radical position, “the perpetual beta,” in which the product is developed in the open, with new features slipstreamed in on a monthly, weekly, or even daily basis. It’s no accident that services such as Gmail, Google Maps, Flickr, del.icio.us, and the like may be expected to bear a “Beta” logo for years at a time.

    Ha-ha-ha

    Oftmals werden Webdesign, die Namen der neuartigen Webapplikationen und allgemein das Web 2.0 scherzhaft aufgegriffen. So gibt es den “Web 2.0 Bullshit Generator“, der bei der Kreation eines knackigen Slogans mit all den relevanten Schlagworten (z.B. “create podcasting blogospheres”) hilft. Wenn Sie einen Namen (z.B. “Infoogami”) und eine Geschäftsidee (z.B. “web-based maps via email invite *only*” für Ihr Web-2.0-Unternehmen benötigen, hilft der “Web 2.0 Company Name Generator“. Für den Webauftritt darf das passende Logo nicht fehlen. Der “Web 2.0 Logo Creator” (Direktlink scheint nicht mehr zu funktionieren, Beispiel gibt’s da) kreiert(e?) ein zeitgemäss-typisches Logo in Pastellfarben und Spiegelung – natürlich mit Beta-Stempel!

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  • 12 Dez 2006 /  Allgemein

    Wer voreingenommen lächelt, wenn ich sage, dass das Migros-Magazin lesenswert ist (und es auch ohne aktuelle Aktionen wäre), der disqualifiziert sich selbst. Die Genossenschaftspublikation mit 2,3 Millionen “Lesern” und 1,7 Millionen Auflage bietet nämlich in der Rubrik “Erziehung” häufig medienpädagogische Themen. Aktuell geht es um das Thema “Girls und Games“. Natürlich wird das Thema nur angekratzt und die Informationen sind fürs optimale Verständnis einer breiten Zielgruppe aufbereitet. Was mir allerdings gerade an diesem Beitrag gefallen hat, war der Einstieg mit den Ergebnissen einer fundiert wissenschaftlichen Befragung des Instituts für Angewandte Psychologie IAP, Zürich.

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  • 12 Dez 2006 /  Allgemein

    Na wo wohl?

    http://pendlerblog.blogspot.com/2006/12/best-of-pendlerblog.html

    Schade, wenn die tatsächlich aufhören wollen. Lesenswerter Blog, zumindest die Artikel der Kernmannschaft.

  • 12 Dez 2006 /  Allgemein

    Papi und Schatzi sind im Krieg fürs Vaterland, werden zu Hause aber gebraucht? Angehörigen US-amerikanischer Soldaten im Aktivdienst leisten seit etwa einem Jahr lebensgrosse Abbilder aus Karton Beistand in allen Lebenslagen. Der Kartonpapa ist beim Mittagsmal zugegen, fährt im Auto mit oder im Einkaufswagen. Die Nachfrage nach den Pappkameraden sei sehr gross, wie die “Süddeutsche” weiss. Denn zwei Vorteile gegenüber dem echten “Pater Familias” hat die Pappfigur: Sie verhält sich immer so, wie es den Erwartungen entspricht – Projektionsfläche in Zank und Eintracht. Und sie stellt verdammt wenig Ansprüche an Platz, Nahrung und Sex. Die Interaktion mit dem flachen Stellvertreter erinnert an den psychotherapeutischen Gebrauch von Stofftieren (wie z.B. hier).

    Ich überlege deshalb, ein lebens-, nein doch eher überlebensgrosses Bild von der moralischen Superinstanz der Schweizer Blogosphäre aufzuziehen.

    Wie wäre es mit Metablog-Matze, früher von anderen auch gern Blogpapst genannt? Programmatisch nennt er sein Weblog “Swiss Metablog”, deshalb fällt er mir zuerst ein. Als materialisiertes Über-Ich stünde er mir dann zur Seite beim Bloggen. Er würde mir nur durch Blicke sagen, was richtig, was falsch, was dumm und was kommerziell ist. So dass ich immer an seinen Beitrag hier denken könnte. Nein, der Artikel bleibt sachlich und argumentiert nachvollziehbar (und erfährt heute durch Christian eine gute Replik).

    Kleiner Exkurs: Die Kommerzialisierung (manchmal auch niedlich “Verkommerzialisierung” genannt) der Schweizer Bloglandschaft schreitet voran, SwissBlogPress rutscht in den für die Meinungsbildung in den Köpfen so wichtigen Slot des Sündenbocks. Dabei verpflichtet sich kein Mitglied, beim gemeinsamen Marketing mitzumachen (es ist lediglich erwünscht, das SBP-Logo auf der Frontseite seines Blogs zu zeigen). Die lobenswerten Ideen, die sich SBP ausser der Vermarktung noch auf seine Fahnen geschrieben hat, werden von Kritikern selten erwähnt. Stänkereien richten sich gegen die Aufnahmekriterien, da Kritiker sich dafür interessieren, ob ihr Blog aufgenommen werden könnte (habe ich selbst auch thematisiert). Natürlich wird das In-Group-Out-Group-Problem verschärft, wenn SBP in einem Mainstream-Printmedium kommuniziert, der Verein sei im gewissen Sinne elitär. Vergessen wir aber eines nicht: Aggregieren bzw. Herden bilden gehört zum Bloggen doch dazu. Ich bin gespannt, wohin meine Herde zieht und hoffe, dass ich im einen oder anderen Moment auch mal an den Zügeln zupfen darf. — Exkurs Ende.

    Leider bin ich nicht weiter, wer sonst als mein “Flat Daddy” der Schweizer Blogosphäre in Frage käme. Der oder der vielleicht. Meinen höchsten Respekt jedoch zolle ich diesem Blogger hier, der hält sich klugerweise aus diesen ganzen Spielchen raus (und bloggt viel zu selten). Mal lugn und Foto auftreibn.

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  • 09 Dez 2006 /  Allgemein

    Nach den Überlegungen in der Folge dieses Posts habe ich “Ja” gesagt und meins ist zusammen mit 28 anderen Weblogs nun stolzes Mitglied von “SwissBlogPress”. Ich hoffe, dass ich mich in geeigneter Weise in den Identitätsfindungs- und Werdungsprozess des Blognetzwerks einbringen kann.

    Hier noch eine Übersicht über die Themen, die mir für unmittelbar folgende Blogartikel im Kopf herumschwirren:

    Blogmap
    Blog-Mindmap: Klicken, um zu vergrössern

    Ich habe diese rudimentäre Mindmap mit Hilfe des Tools “MindManager 6 Pro” erstellt, das sonst im Handel relativ viel kostet, z.B. bei uns 409.– Franken (Enduser). Im Juli ging die PR-Agentur des Herstellers Mindjet einige Vertreter der Schweizer Blogosphäre aktiv an, wie überall zu lesen war. Ich meldete mich einfach hier an, worauf eine nette PR-Dame mir den Download-Link sowie einen Lizenzschlüssel schickte. Wie auf der Map zu sehen, möchte ich später noch ein kleines Review dazu schreiben. Nicht nur, damit es sich für Mindjet lohnt, eine Lizenz zu verschenken.

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