Man muss gar nicht DNS-Lookups machen, um den Common Sense aufzuspüren. Natürlich lesen Journalisten Weblogs (manche schreiben sogar von Blogs ab und andere bloggen selbst – ich hab’s vernommen). Und Blogger lesen Studien, wo Bloggen drin vorkommt. Die Frage ist nur, wie genau.
Ich wiederhole: Natürlich lesen Journalisten Weblogs (Beispiele gefällig?). Aber sie sind als Informationsquellen für das journalistische Tagesgeschäft unwichtig (was für die meisten Blogs in Matthias’ OPML-Datei, meines nicht ausgeschlossen, plausibel erscheint, oder?). Und nur danach und ihrer Glaubwürdigkeit wurde gefragt in der Studie des Instituts für angewandte Medienwissenschaft der Zürcher Hochschule Winterthur (Bericht als
PDF-Datei verfügbar). Ist Euch eigentlich auch aufgefallen, dass im Fragebogen, der im Anhang der Studie ersichtlich ist, in den Mult-Response-Frageblöcken Blogs nicht getrennt von Online-Foren abgefragt werden? Das IAM setzt also Glaubwürdigkeit und berufspraktischen Nutzen von Onlineforen mit dem von Weblogs gleich. Interessant, nicht?
Schade jedoch, dass die Journalisten die RSS-Technologie noch zuwenig für ihre Recherchen entdeckt haben, zumal auch “etablierte” Newsportale und Nachrichtenagenturen mittlerweile nebst Nachrichten in NewsML auch solche in Feeds anbieten.
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Posted by reidan @ 20:47
Tags: blogging, Blogonautik, Campus, medienforschung, verstehen, zitieren
One Response


Dezember 9th, 2005 at 21:35
[...] IAM-Studie lesen und verstehen Man muss gar nicht DNS-Lookups machen, um den Common Sense aufzuspüren. Natürlich lesen Journalisten Weblogs (manche schreiben sogar von Blogs ab und andere bloggen selbst – ich hab’s vernommen). Und Blogger lesen Studien, wo Bloggen drin vorkommt. Die Frage ist nur, wie genau. Ich wiederhole: Natürlich lesen Journalisten Weblogs (Beispiele gefällig?). Aber sie si … [...]