• 09 Dez 2005 /  Allgemein 1 Comment

    Man muss gar nicht DNS-Lookups machen, um den Common Sense aufzuspüren. Natürlich lesen Journalisten Weblogs (manche schreiben sogar von Blogs ab und andere bloggen selbst – ich hab’s vernommen). Und Blogger lesen Studien, wo Bloggen drin vorkommt. Die Frage ist nur, wie genau.
    Ich wiederhole: Natürlich lesen Journalisten Weblogs (Beispiele gefällig?). Aber sie sind als Informationsquellen für das journalistische Tagesgeschäft unwichtig (was für die meisten Blogs in Matthias’ OPML-Datei, meines nicht ausgeschlossen, plausibel erscheint, oder?). Und nur danach und ihrer Glaubwürdigkeit wurde gefragt in der Studie des Instituts für angewandte Medienwissenschaft der Zürcher Hochschule Winterthur (Bericht als acrobat PDF-Datei verfügbar). Ist Euch eigentlich auch aufgefallen, dass im Fragebogen, der im Anhang der Studie ersichtlich ist, in den Mult-Response-Frageblöcken Blogs nicht getrennt von Online-Foren abgefragt werden? Das IAM setzt also Glaubwürdigkeit und berufspraktischen Nutzen von Onlineforen mit dem von Weblogs gleich. Interessant, nicht?
    Schade jedoch, dass die Journalisten die RSS-Technologie noch zuwenig für ihre Recherchen entdeckt haben, zumal auch “etablierte” Newsportale und Nachrichtenagenturen mittlerweile nebst Nachrichten in NewsML auch solche in Feeds anbieten.

    Posted by reidan @ 20:47

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One Response

WP_Blue_Mist
  • SLUG Says:

    [...] IAM-Studie lesen und verstehen Man muss gar nicht DNS-Lookups machen, um den Common Sense aufzuspüren. Natürlich lesen Journalisten Weblogs (manche schreiben sogar von Blogs ab und andere bloggen selbst – ich hab’s vernommen). Und Blogger lesen Studien, wo Bloggen drin vorkommt. Die Frage ist nur, wie genau. Ich wiederhole: Natürlich lesen Journalisten Weblogs (Beispiele gefällig?). Aber sie si … [...]

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