• 31 Okt 2005 /  Allgemein

    Hier, im erzkatholischen Kanton Luzern, wo morgen die Läden geschlossen sind, gehen heute tatsächlich Kinder dem heidnischen Halloween nach. Trick or treat nach US-Art. Nun ja.

    Tags: , ,

  • 29 Okt 2005 /  Allgemein

    Grundsätzlich finde ich das mit dem “Fair Blogging” ja eine feine Sache. Und während ich mich bei den Grundsätzen noch anschliessen könnte,

    Ich akzeptiere das geltende Recht.
    Ich blogge mit Respekt.
    Ich zeige Dialogbereitschaft.
    Ich deklariere Gerüchte.
    Ich deklariere kommerzielle Interessen.
    Ich deklariere Quellen und Zitate.

    liegt der Teufel im Detail, in diesem Fall bei den Erläuterungen zu einzelnen Punkten.

    Zu den Erläuterungen 2 und 4:

    2. Ich bin kritisch, distanziere mich aber von sexistischen, rassistischen und beleidigenden Äusserungen.

    4. Ich deklariere Gerüchte und Vermutungen als solche. Ich täusche andere Blogger nicht mit der bewussten Verbreitung von Desinformationen.

    Darf ich es der Medienkompetenz der Leser nicht überlassen herauszufinden, was Satire ist? Dazu kommt, dass man mit der Ankündigung eines Gerüchts oft eine Satire einleitet. Ist Satire unethisch? Oder muss ich sie noch explizit als Satire auszeichnen?

    Tags: , , ,

  • 28 Okt 2005 /  Allgemein

    Meine Lieblings-Suchanfrage heute in der Blog-Statistik:

    Suchanfrage

    Swei Schreipfähler in drei Worten, nicht schlecht. Gemeint war natürlich nicht “Hape trifft” (dieses Priming immer, ts…), sondern die derben Happy Tree Friends. So, jetzt muss ich noch den Gewinn zur Post bringen.

    Tags: , , , , , ,

  • 28 Okt 2005 /  Allgemein

    Als Dank dafür, dass er meine Feeds aufgenommen hat:

    blogtrends.info

    Der Herr Leumund-Atleu-Relab-Intelectro-Blogtrends-Grossverdiener Leu zeigt, wie man mit verhältnismässig wenig Aufwand aus der kleinen, feinen Blogging-Software WordPress mit Hilfe eines bestimmten Plugins einen Feed-Aggregator basteln kann. Ja, auch das geht mit WordPress (weil es MagpieRSS schon inkorporiert).

    Tags: , , , , ,

  • 28 Okt 2005 /  Allgemein

    Newokon-Firma

    Mit LiveWave können sich alle (auch die Willensnation Schweiz, so sie willig ist ;-) einen Platz in Europa sichern! Fraglich ist nur, was LiveWave sein soll. Die Recherche ergab, dass es sich um an verschiedenen Körperteilen aufgeklebte Pflaster handelt, die die Leistung und Energie der Träger erhöhen sollen. Aber, was ein Besuch auf der angegeben Website enthüllt, sichern sich nicht die Träger der Pflaster einen Platz in Europa, sondern die Verkäufer. Es handelt sich um eine Netzwerkmarketing-Organisation.

    Tags: , , , , , , ,

  • Geschützt: Projekte

    Kommentare deaktiviert
    27 Okt 2005 /  Allgemein

    Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
    Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


  • 27 Okt 2005 /  Allgemein

    Jens von der Blogwiese setzt sich als Immigrant in seinem Weblog immer wieder mit der schweizerdeutschen Sprache (und anderen hiesigen Eigenheiten und Eigenwilligkeiten) auseinander und teilt seine Beobachtungen auf amüsante Weise mit.

    Offenbar schwierig sind für ihn nicht nur grammatikalische und lexikalische Besonderheiten des Alemannischen (vgl. “heb Sorg“), sondern auch “Wörter, die total Deutsch klingen, und doch zunächst völlig unverständlich sind für Deutsche” (vgl. “Betreibung“). Keine Angst, wir Schweizer haben unsere eigene Mühe mit den Helvetismen. Nur zu oft bemerken wir sie im Umgang mit Deutschen nämlich nicht. Nicht, dass Deutsche nicht wissen, was wir meinen, wenn wir beispielsweise “Verwaltungsrat” (binnendeutsch =Aufsichtsrat, vgl. Meyer 1989, S. 313) schreiben, aber es kommt ihnen eigenbrötlerisch, bestenfalls antiquiert vor.

    “Trotzdem gibt es ein, vor allem schriftlich gebrauchtes, “Schweizerhochdeutsch”, d.h. eine Variante der deutschen Standardsprache mit lautlichen, orthographischen, grammatikalischen und Wortschatz-Eigenheiten, die (…) nicht der (binnendeutschen) Einheitsnorm entsprechen.

    Meyer, Kurt (1989): Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten (=Die Duden-Taschenbücher, Bd. 22). Mannheim/Wien/Zürich, S. 14.

    Das wäre vielleicht hilfreich für Sie. Ach ja, wie im Zitat oben beschrieben, gibt es auch in der Aussprache Differenzen. Sagen sie niemals “Michael von der Heide”, sondern “Michael von der Heide” (so werden Sie es auch in Schweizer Medien hören). Orthographischer Tipp am Rande: Vélo sollten Sie ohne accent aigu schreiben (Meyer 1989, S. 306).

    Tags: , , , , ,

  • 26 Okt 2005 /  Allgemein

    Über Laestermaul

    Laestermaul ist der Name dieses Weblogs. Er ist unter http://blog.reidan.ch oder http://reidan.ch/wp erreichbar. Wenn Sie erfahren möchten, was ein Weblog ist, können Sie es im Weblog-Fragenkatalog (externer Link) nachlesen.
    Hier kann ich meine Gedanken in Worte fassen und anderen zur Verfügung stellen. Das thematische Spektrum ist breit. Ich schreibe über Gefühle, persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
    Laestermaul existiert seit Januar 2004. Im April desselben Jahres habe ich beschlossen, von “handgemachtem” HTML auf die Software WordPress umzusteigen.

    Über den Autor

    Mein Name ist Daniel Rei. Ich bin 28 Jahre alt, habe ein Lizentiat in Publizistikwissenschaft erworben und wohne zusammen mit meiner Partnerin im Kanton Luzern. Kontaktangaben und weitere Informationen über mich finden Sie auf reidan.ch.

    Mein XING-Profil (openBC)

    Nutzungsbedingungen

    Urheberrechtliche Hinweise
    Alle Beiträge (Artikel, Posts) sind das Eigentum von Daniel Rei. Sind für die Erstellung eines Beitrags externe Quellen verwendet worden, sind sie im Text angegeben. Sind externe Newsfeeds verwendet (syndiziert) worden, ist der Ursprung angegeben. Warenzeichen gehören ihren Besitzern.
    Oben genannte Beiträge dürfen verlinkt und unter Angabe der Quelle sowie expliziter Ausweisung als Zitat wörtlich oder sinngemäss zitiert werden.
    Laestermaul-Newsfeeds dürfen, mit Backlink versehen, in Newsreadern abonniert und in Aggregatoren zugänglich gemacht werden. Laestermaul-Rubriken und -Tags dürfen und sollen von Blog-Indizierungsdiensten genutzt werden.

    Haftungsausschluss
    Laestermaul bzw. sein Autor haftet nicht für Schäden jeglicher Art, die aus der Verwendung von Informationen entstanden sind, welche von Laestermaul-Beiträgen, -Seiten oder -Kommentaren stammen. Für Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Information kann, trotz sorgfältiger Recherche und Deklaration von Spekulation und Satire, nicht garantiert werden.
    Kommentare sind , sofern nicht das Kürzel “reidan” angegeben ist, Einsendungen von Laestermaul-Lesern. Die in diesen Einsendungen getätigten Äusserungen entsprechen ausschliesslich der Meinung des Kommentarverfassers. Laestermaul behält sich das Recht vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen.
    Externe Links sind alle Verknüpfungen auf Web-Angebote ausserhalb von reidan.ch. Diese Angebote entziehen sich dem inhaltlichen Einfluss des Autors von Laestermaul. Zum Erstellungszeitpunkt führten alle Verknüpfungen auf rechtlich einwandfreie Angebote.

  • 26 Okt 2005 /  Allgemein

    Bis gestern habe ich immer gedacht, der Kassensturz habe etwas mit Konsumentenschutz zu tun. Dem ist aber nicht so. Der Kassensturz ist ein seichtes Human-Interest-Magazin. Die gestrige Ausgabe enthielt einen Test, in dem drei “Experten” dreissig Warteschlaufenmusiken der Hotlines von Schweizer Unternehmen “testeten”. Das Fazit (laut der Website):

    Schweizer Unternehmen sollten die akustische Visitenkarte eine Spur ernster nehmen.

    Ihr Flair für den Boulevard zeigte die Autorin des Beitrags, Jolanda Eggenberger. Sie kannte man bislang vor allem vom Dach des Fernsehgebäudes beim Leutschenbach.

    Ich wusste nicht, dass akustische Ästhetik auch in den Bereich des Konsumentenschutzes fällt. Geld verliert man in manchen Warteschlaufen sowieso, ob nun die Musik toll ist oder nicht.

    P.S.: Ein Stück weit Berechtigung für diesen Kassensturz-Beitrag sehe ich darin, dass sehr viele Unternehmen auf eine Telefonnummer als “Single Point Of Contact” für alle möglichen Belange und Zielgruppen setzen.
    Wie eine Realsatire kommt es einem vor, wenn man sîeht, dass die auf Telemarketing spezialisierte Firma SwissCall sich selbst auf der Website “die Kommunikationsfabrik” nennt. Natürlich nur, wenn man um die soziologische Diskussion darüber weiss: das Call-Center als die Fabrik der postindustriellen Gesellschaft (vgl. Wikipedia-Beitrag über den Taylorismus, die Arbeit von Holtgrewe (PDF) und die Arbeit von Rolf (PDF)).

    Tags: , , , , , , ,

  • 26 Okt 2005 /  Allgemein

    Und so läuft nun sein Weblog blog.noonee.net mit WordPress. Das Theme ist eine Beta von Heilemanns AJAX-igem K2 mit einem coolen Header-Bild. Das (und nicht die hier beschriebenen Probleme) wird dann auch der Grund sein, dass ich auf blog.ch keinen seiner neueren Posts mehr erspäht habe. Der Feed wird sich beim Wechsel von Pivot auf WP wohl geändert haben.

    Seine Entscheidung hat nichts mit mir zu tun – ich missioniere als “WordPress Evangelist” bei Stefan. Nein, WordPress wird nicht zum “Master Control Program” (Tron) der Blog-Software – ich glaube, da braucht man keine Angst zu haben.

    Tags: , , ,