• 30 Sep 2004 /  Allgemein

    In einem Artikel zu den WordPress-Tags finden wir einen qualifizierten Kommentator namens Rudolph, der Folgendes sagt:

    “Thats a joke ? WP have fuckest Template Engine(we could not label it so) in the world wide of blog software. Word press is fucking shit ! “

    (siehe Link)

    Erstens mal hat WordPress ein sehr einfaches System für Templates, und zweitens kann man im Englischen zwar aus Verben Nomina machen und vice versa, aber sicher kein Adjektiv – und das dann noch in den Superlativ steigern (ich rede von “fuckest”).

    Tags: ,

  • 30 Sep 2004 /  Allgemein

    Trullala… Was sieht man nicht allerlei…

    pic up

    Fundstelle: Migros Dreispitz, Basel. In Basel gibt man sich gerne polyglott und international. Dies wiederspiegelt sich auch auf diesem Schild, wo englisch und französisch in für mich amüsanter Weise verquickt sind.

    videooo
    Fundstelle: Zürich Oerlikon. Das Nomen “Video” steht hier eindeutig im Ablativus instrumentalis.

    schtämpfl
    Fundstelle: das wär’ gemein. Wie schreibt man dieses Wort schon wieder? Auch Jus-Studenten sollten sich die korrekte Schreibung merken.

  • 29 Sep 2004 /  Allgemein

    Auf dem Online-Marktplatz von Uni und ETH Zürich häufen sich “Stellenangebote” wie diese:
    Taschengeld für Studentin

    Für all Diejenigen, die ernsthaft eine Arbeit suchen, sind solche zwielichtigen Inserate wie ein Schlag ins Gesicht. Es gibt meiner Meinung nach einschlägigere Orte, um nach der Triebbefriedigung zu suchen, als in einem von der ETH gehosteten (und offenbar unmoderierten) Whiteboard.

    Einen seriöseren Link für Studentenjobs finden Sie auf der Menüleiste rechts unter “Tools”.

  • 29 Sep 2004 /  Allgemein

    Ordentlich funktionieren sie ja alle (Link), die Antivirenprogramme. Das eine belegt mehr Arbeitsspeicher, das andere erkennt weniger gut gefährlichen Code. Und doch scheinen viele User nur auf das Produkt von Symantec, vielleicht noch eins von McAfee zu bauen. Einige Aussagen zum schlechten Kundendienst von “Norton” habe ich mittlerweile schon gehört und bestätigen meine Hypothese: Das Geld, das sie dort einsparen, geben sie für ein sehr erfolgreiches Marketing aus.
    Norton Antivirus-User, vielleicht nur mal so als Denkanstoss:

    Dienstag, 19. August 2003
    06.10 Uhr F-Secure erhält das erste Beispiel von Sobig.F
    08.43 Uhr F-Secure versendet ein Update
    09.45 Uhr Die Sobig.F-Epidemie gerät außer Kontrolle
    10.37 Uhr Sophos versendet ein Update
    12.53 Uhr Symantec versendet ein Update
    13.39 Uhr Trend versendet ein Update
    14.21 Uhr McAfee versendet ein Update

    (Quelle: F-Secure)

    Natürlich ist dieser Text von F-Secure auch ein Marketingargument. Eins, das mich überzeugt.

  • 28 Sep 2004 /  Allgemein

    Teils fiktive, teils gestellte Fragen nach der heutigen Präsentation meiner Liz.-Arbeit im Institut Unterstrass:

    Frage: “Warum müssen die Versuchspersonen zwei Fragebögen ausfüllen?”

    Antwort: “Es geht um die Messung der Wirkung eines Mediums. Wenn man die Versuchspersonen nur nach der Präsentation des Mediums befragt, kann nicht eruiert werden, ob die Antworten durch das Medium, den Fragebogen oder Vorwissen und Interesse erklärt werden können. Im Vorfragebogen wird deshalb das Vorwissen, das Interesse und die Betroffenheit vorab gemessen, um danach Differenzen fest stellen zu können.
    Genau genommen müsste man auch noch eine Gruppe einen Vor- und einen Nachfragebogen ausfüllen lassen, ohne das Medium zu zeigen. Erst dann kann man die Wirkung, die der Fragebogen artifiziell kreiert hat, wieder ausschalten.”

    Frage:”Was sind Ihre Hypothesen?”

    Antwort: “Das darf ich Ihnen nicht sagen, da dies Ihre Antworten verzerren könnte.”

    Frage: “Warum haben Sie für Ihr Projekt 1.5 Jahre gebraucht? Hätte man das nicht auch schneller durchziehen können?”

    Antwort: “Da ich nebenbei arbeite, konnte ich mich nicht zu 100 Prozent dem Lizentiatsprojekt widmen.”

    Frage: “Hm, Ihre Stichprobenwahl scheint mehr oder weniger willkürlich. Nach welchen Kriterien wählen sie ihre Versuchspersonen? Sind Sie einfach froh, wenn Sie möglichst viele Versuchspersonen rekrutieren können?”

    Beste Antwort: “Die Studie erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität. Sie soll explorativ gelten und neue Hypothesen zur gründlicheren Untersuchung generieren. Es reicht aus, wenn die Versuchspersonen einer der Zielgruppen der Intervention entspricht. Da die Zielgruppe recht weit gefasst ist, ist es legitim, so viele wie möglich befragen zu können.”

  • 25 Sep 2004 /  Allgemein

    Für den empirischen Teil meiner Lizentiatsarbeit (siehe Artikel) suche ich immer noch Leute, die sich einen Videofilm über Mobbing anschauen und ihn eine Woche später bewerten wollen. Es geht dabei um die Medienwirkung in der Gesundheitsförderung. Mehr unter

    daniel.rei@gmail.com

    Damit sich die Auswertung (auch statistisch) lohnt, brauche ich noch einige Leute. Also nur bei mir melden. Merci und Gruss, DR

  • 25 Sep 2004 /  Allgemein

    Diesmal zum für diese Site etwas ungewöhnlichen Thema “Backen”:
    Auf muffin.it gibt’s gute Tipps fürs Gelingen herrlicher Kuchen und Torten. Hätte ich gut gebrauchen können, als ich letzthin anlässlich eines Geburtstags selbst erstmals Butter schaumig und Eiweiss steif schlug – manuell. Und dann buk, ja, buk ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas – einen feuchten Schoggikuchen.

  • 25 Sep 2004 /  Allgemein

    Auf der Menüleiste rechts unter “Meta” finden Sie neben einem RSS 2.0-Newsfeed ab sofort auch den Klip für den Newsreader Klipfolio. In der neuesten Version 2.6 unterstützt es auch RSS- und Atom-Feeds und überzeugt mich durch seine Newsreader-untypische Kompaktheit. (Nur für Windows, Link).
    Das WordPress-Plugin gibt’s bei Weblog Tools Collection.

    Update 4.6.2005: jetzt mit WP 1.5 nicht mehr!

  • 25 Sep 2004 /  Allgemein

    Bei HP Digital Music sehen wir wieder ein Symptom drohender Obeflächlichkeit: Wo ist der Content?

    undefined halt!
    Bitte aufs Bild klicken, um eine grosse Version davon zu sehen.

    Mehr undefined gibt es, wenn man auf die orange unterlegten Links (namens “undefined”) klickt… (Letzter Besuch: 25.09.2004)

  • 22 Sep 2004 /  Allgemein

    “Warum muss ich diese Nachrichtenfaktoren-Theorie lernen? Das bringt mir doch nichts!” Publizistikstudentinnen und -studenten sagt man nach, sie erhoffen sich eine grosse Karriere in der Medienbranche.
    Dasselbe erhoffen sich wohl die Kandidaten der neuen Schweizer Casting-Show “Traumjob”, die das amerikanische Format “The Apprentice” (NBC) in einer für die Schweiz adaptierten Form darstellt. Dem Gewinner winkt eine mit einem Jahressalär von 200′000 Franken dotierte Projektmanager-Position beim Medienunternehmen von Jürg Marquard. Bis der Sieger feststeht, gilt es allerdings, allerlei (im Gegensatz zu “Big Brother” praxisorientierte) Aufgaben, wie zum Beispiel das Design einer Werbekampagne oder die Organisation eines Events, zu bewältigen.
    Jede Episode endet mit dem Ausscheiden eines Kandidaten im Büro des Bosses. Entscheidend sind laut Medientext von SF DRS u. A. nicht nur Geschäftssinn und Entscheidungskraft, sondern auch Sozialkompetenz.
    Und beim Zuschauer werde erst noch das Verständnis für wirtschaftliche Arbeitsabläufe gefördert, heisst es weiter.

    Das Casting beginnt im November. Ich werde weiterhin Theorien büffeln.

    Links:
    Marquard Media
    SF DRS

    In Deutschland entstehen derzeit zwei Shows nach demselben Strickmuster (Link).