Ein wunderschönes Tango-Stück (Gardel/La Pera 1935), das den Weg schon in mehrere Kinofilme (Schindler’s List, True Lies, The Scent of a Woman) geschafft hat. Beim Anhören entdecke ich Ähnlichkeiten mit dem Thema aus “Legend of Zelda” (Kondo 1986) – dieselbe Wehmut und Leidenschaft. Ob der Nintendo-Hofmusikant sich wohl von diesem Stück inspirieren liess?
Mein Sekundarlehrer Jacques Frei vertrat die Meinung, es liessen sich keine neuen Melodien mehr erfinden, es seien bereits alle erfunden. Diese Worte kommen mir dabei ohne grollende Gedanken an die heutige Cover- und Remix-Praxis in den Sinn.
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Posted by reidan @ 15:29
5 Responses


März 10th, 2005 at 18:44
Schön ist gar kein Ausdruck, ich bekomme jedesmal eine Gänsehaut, wenn ich dieses Lied höre, besonders der Schluss ist überwältigend!
Juli 25th, 2005 at 12:32
Ich finde dieses Stück äußerst imposant, eine Berührung der sinne die in Nintendos nichts verloren hat. Meines Erachtens ist es beleidigend solche Musik in Verbindung mit Rennspielen bzw. Mordspielen den Kindern nahezubringen.
Jacques vertrat die Meinung es seien schon alle Stücke erfunden? Das ist falsch. Wäre es so dann hätten diese Techno,Rock,Hip Hop Geschichten schon nach einem Jahr geendet. Da aber trotzdem immer mehr Musik gecovert wird, kann ich es mir nur so erklären: Es fehlen einfach die Menschen die noch solche Stücke komponieren. Natürlich existieren sie, jedoch treffen sie mit ihren ideen auf leute wie Jacques, die der meinung sind was sie versuchen wäre sinnfrei. Um ehrlich zu sein wird diese “BOTSCHAFT” in jeder Musikschule verkündet. Warum?
Mai 25th, 2006 at 09:12
Das Stück ist schön zum hören, Anja, da geb ich Dir recht, aber hast Du die Gänsehaut schon einmal getanzt?
Mai 25th, 2006 at 15:48
Ich kenne das Spiel nicht, aber das müsste der Originalsound sein:
Link 1
Mit Carlos Gardel erkenne ich nur eine sehr entfernte Verwandschaft:
Link 2
Für alte Zelda-Fans noch zwei interessante Links:
Link 3
Link 4
Mai 27th, 2006 at 11:58
@dirk: Zelda ist kein Renn- oder Mordspiel. Die Scheuklappen links und rechts etwas lockern, bitte!
@Glückspilz: Der Artikel wurde 2004 geschrieben. Unwahrscheinlich, dass Laufkundschaft zwei Jahre später noch einmal vorbei schaut.
@Beat: Der “Originalsound” ist ein nachgespieltes MIDI. Die Ähnlichkeit ist mit der orchestrierten Fassung viel augenscheinlicher.